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Werner Schneyder und LH Peter Kaiser © LPD/Oskar Höher

Casineum Velden:

Auszeichnung für Werner Schneyder

Velden – Der vielseitige Kabarettist und Autor Werner Schneyder feiert am 25. Jänner 2017 seinen 80. Geburtstag. Schon gestern gratulierte Landeshauptmann Peter Kaiser im Rahmen der Matinée „Das war's von mir“ im Casineum Velden und verlieh ihm das Große Ehrenzeichen des Landes Kärntens.

In seiner Rede betonte der Landeshauptmann, dass dieser, aufgewachsen in Klagenfurt und mit einem Wohnsitz am Millstätter See, immer eine enge Beziehung zu Kärnten behalten und das Land nie vergessen habe. „Werner Schneyder ist in seinem Herzen ein wirklicher Kärntner geblieben, der immer wieder mit kritischem Blick, innovativ und politpoetisch zeigt, in welche Richtung es gehen soll.“ Eine schöne Liebeserklärung an Kärnten gebe es in seinem Buch „Gespräch unter zwei Augen“, wo er über seine Herkunft geschrieben habe: „Wie hätte ich je auf die Idee kommen können, dass es woanders auch schön sein kann?“

„Kärnten hat sehr viel an Dir, Danke für Deine Kritik, die wichtig und notwendig ist, um in Gesellschaft sowie Kunst und Kultur weiterzukommen“, meinte Kaiser.

Wenn nicht der KAC, dann der VSV

„Danke, durchaus mit einiger Rührung“, sagte Schneyder und hinterfragte, welche Verdienste zu dieser Ehrung geführt hätten. Er sei ein innerkärntnerischer Kosmopolit, der, wenn der KAC das Playoff nicht erreiche, nicht zu jenen zähle, die dann sagen würden: „Jetzt können alle Meister werden, nur nicht Villach, sondern ich sage: Wenn nicht der KAC, dann der VSV.“ Weiters habe er in früheren Zeiten im Ausland jahrelang ertragen müssen, dass Kärnten pauschal diffamiert worden sei. „Ich habe dann Kärnten mit Zähnen und Klauen verteidigt und über seinen kulturellen musischen Ausstoß referiert“, so Schneyder.

Meister der Sprache

In seiner Laudatio bezeichnete Kabarettist Christian Hölbling Werner Schneyder als Meister der Sprache. Er beschrieb das außerordentliche Wirken in den unterschiedlichsten Bereichen. Durch sein Aufwachsen in Klagenfurt geprägt, sei hier schon einiges angelegt worden für die später herausragende Größe des Künstlers. „Es ist ein Geschenk für alle, dass wir Dich hier heute in unserer Mitte haben“, so Hölbling.

Univ.-Prof. Arno Rußegger verwies auf die Vielfalt seiner literarischer Produktion. „Werner Schneyder ist fürwahr ein literarischer Zehnkämpfer.“ Man habe sich am Institut für Germanistik überlegt, was man ihm schenken könne und sei zu dem Entschluss gekommen, dass es „mehr Arbeit sein soll“. „Werner Schneyder soll als Lehrbeauftragter eine Lehrveranstaltung mit einem Thema seiner Wahl übernehmen“, so Rußegger. Werner Schneyders Antwort: „Ich fühle mich geehrt.“

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