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Verhandlung in Villach:

„Staatsverweigerer“ arbeitete für Staat

Villach – Den Staat ablehnen, für den man arbeitet - das klingt zunächst unvereinbar. Dennoch häufen sich die Fälle der sogenannten "Staatsverweigerer" oder auch "Reichsbürger", wie sie in Deutschland genannt werden. Eine Gruppe von Menschen, die den Staat, in dem sie leben, ablehnen - zum Teil arbeiten diese Personen auch in Beamtenverhältnissen. Einer dieser Fälle wurde gestern in Villach verhandelt.

Im Gebäude des Villacher Stadtpolizeikommandos verhandelte gestern der Disziplinarsenat III der Landespolizeidirektion über einen 54-jährigen Polizisten – ohne dessen Anwesenheit. Der seit Monaten suspendierte Mann war nicht erschienen.

Der Grund der Suspendierung? Er verfasste einen Brief an Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß, indem er u.a. den Staat ablehnte, also auch seinen eigenen Arbeitgeber. Auch die Verfassung und staatliche Körperschaften stellte er in Frage. Grund genug also, den Mann zu suspendieren. Der Abschluss der Verfahrens wird jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Einen traurigen Höhepunkt erreichte das Phänomen der „Reichsbürger“ im Oktober 2016 in Deutschland, als ein Reichsbürger einen Polizisten erschoss.

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