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Anhebung der Altersgrenze:

Neues Feuerwehrgesetz trägt Früchte!

Villach – Vor etwas mehr als einem halben Jahr wurde die Altersgrenze für Feuerwehrleute angehoben. Zuvor traten Kameraden ab dem 65. Geburtstag zu den "Alt-Kameraden" über, nun können die Feuerwehrmänner und -Frauen bis sie 70 Jahre alt sind als "Reservisten" mit anpacken. Seit der Gesetzesänderung sind über 200 Kameraden in den Feuerwehrdienst zurückgekehrt. Dies ist vor allem im ländlichen Bereich bedeutend.

 

„Die Kärntner Volkspartei hat mittels Antrag die Aufhebung der Altersgrenze bei 65 Jahren für den aktiven Dienst bei den Freiwilligen Feuerwehren im Landtag initiiert, sodass heute bereits 200 Altkameraden wieder in den Dienst zurückkehren konnten“, fasst VP-LAbg. Markus Malle den Bericht des neuen Landesfeuerwehrkommandanten Ing. Rudolf Robin heute im Ausschuss für Recht und Verfassung zusammen.

Wichtige Änderung für den ländlichen Bereich

Gerade im ländlichen Gebiet sei eine flächendeckende Freiwillige Feuerwehr zum Schutze der Bevölkerung essentiell. „Unwetterkatastrophen wie jene in Afritz haben gezeigt, dass eine lückenlose Infrastruktur unserer Blaulichtorganisationen und der Feuerwehren oberste Priorität haben, deswegen haben wir uns auch für die Aufhebung der Altersbeschränkung eingesetzt“, so Malle.

Auch Zahl der Jugendlichen und Frauen gestiegen

Neben den Rückkehrern in den aktiven Dienst sei laut LFK Robin auch ein Zuwachs bei den Jugendlichen und bei den Frauen von 2-4% zu verzeichnen. „Ein absolut positives Signal, denn Kärnten braucht junge Anwärter und den Nachwuchs bei den Freiwilligen Feuerwehren“, weist Malle hin. Die Ergebnisse des Ausschusses seien aber auch eine Bestätigung dafür, dass die Panikmache der Freiheitlichen, die Einsparungen und Schließungen propagiert haben, rein dem Populismus galten.

„Falschmeldung der FPÖ schadete den Feuerwehren.“

„Auch in einer postfaktischen Ära gelten Zahlen und Fakten, die in diesem Fall die polemischen Bestrebungen der Freiheitlichen um ein weiteres Mal entlarvt haben. Den Freiwilligen Feuerwehren haben diese Falschmeldungen außerdem nicht geholfen, sondern eher geschadet“, kritisiert Malle abschließend

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