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Kriminelle fordern Geld zur Entschlüsselung der eigenen Dateien © fotolia.com Focus Pocus LTD

Kriminelle Mobilfunkrechnung:

Falsche A1 Rechnung im Umlauf

Villach – Wie bekannt wurde, sind momentan mehrere gefälschte Rechnungen des Mobilfunkanbieters A1 im Umlauf, die beim Öffnen großen Schaden auf dem Computer anrichten können. Auch eine 56-jährige Frau aus dem Bezirk Villach Land erhielt am 24. Jänner auf ihrem Privat-PC eine solche Mail.

Die Frau öffnete die Mail, von der sie dachte, dass sie von ihrem Mobilfunkanbieter sei. Im Anhang befand sich eine zip-Datei, die ihre Mobilfunkrechnung vorspiegelte. Nach dem Öffnen dieses Dateianhanges wurden ihre persönlichen Dateien am PC verschlüsselt. Danach erhielt sie eine Aufforderung zur Zahlung von 400 Euro zu Entschlüsselung der Daten, dieser Preis würde sich bei Nichtbefolgung nach Ablauf von 120 Stunden verdoppeln. Die Frau erstattete nun Anzeige.

Die Polizei weist darauf hin, dass Rechnungen von Mobilfunkanbietern niemals als zip-Datei versendet werden. Solche Dateien verstecken meist eine Ausführungssoftware, die sodann am PC automatisch gestartet wird.

Falsche A1 Rechnungen im Umlauf

Wie bekannt wurde, sind momentan mehrere gefälschte Rechnungen des Mobilfunkanbieters A1 im Umlauf. Wie genau Kriminelle mit diesen Mails vorgehen, wird hier Schritt für Schritt erklärt.

Woran erkennen Sie die falsche A1 Online Rechnung?

Falls auch Sie erkennen wollen, ob die erhaltene Rechnung wirklich von ihrem Mobilfunkanbieter stammt sind folgende Punkte zu beachten:

  • Das Unternehmen A1 versendet keine papierlosen Rechnungen, die Sie auf einer Website herunterladen müssen.
  • Auf der angeblichen Rechnung findet sich kein individualisierter Hinweis auf Sie: Es fehlt zum Beispiel eine Kunden- oder eine Rechnungsnummer, der Telefonanschluss oder die Anschrift.
  • Wenn Sie mit der Computer-Maus auf den Link „Ansicht einer Rechnung“ fahren, erscheint ein Dialogfenster. Es informiert Sie, dass der Verweis auf die Website „a1-tracking.net“ führt. Die Domain gehört nicht dem Mobilfunkanbieter, sondern einem Anonymisierungsdienst aus Russland.
  • Die angebliche Rechnung findet sich in einer ZIP-Datei. Unternehmen versenden keine Online-Rechnungen im ZIP-Format.
  • Wer die ZIP-Datei mit einem Antivirenprogramm untersucht, erhält den Hinweis, dass sich darin Schadsoftware verbirgt.
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