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Politik
Nationalratsabgeordneter Wendelin Moelzer (FPÖ) © Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Christian Hofer

FPÖ-Mölzer:

„ORF als rot-schwarzes Sprachrohr nicht wegzudenken“

Villach – Bei der gestrigen Debatte des Jahresberichtes des ORF machte, der aus Villach stammende Nationalratsabgeordnete der FPÖ, Wendelin Mölzer seinem Unmut Luft. Mölzer sehe den ORF ganz klar als „rot-schwarzes Sprachrohr" und stehe dadurch der Bezeichnung des ORFs als öffentlich rechtliches Fernsehen sehr kritisch gegenüber.

Mölzer steht dem ORF kritisch gegenüber

„Die permanente Verteidigung der Arbeit des ORF seitens der rot-schwarzen Regierung ist als Anerkennung dafür zu werten, dass der ORF als Sprachrohr für Rot und Schwarz nicht wegzudenken ist“, sagte der freiheitliche Abgeordnete zum Nationalrat Wendelin Mölzer gestern in seiner Rede bei der Debatte über den Jahresbericht des ORF.

Das öffentlich rechtliche Fernsehen trage seinen Namen zu Unrecht, wenn man bedenke, welche Aufgaben diesbezüglich zu erfüllen wären. Einen weiteren Kritikpunkt sieht Mölzer darin, dass bei weitem nicht alle Bereiche des ORF von Transparenz gekennzeichnet seien und somit nicht klar sei, wem die Treue mancher Journalisten gelte.

Nur 4 Prozent erachten ORF als politisch unabhängig

Die positive Beurteilung, die dem ORF seitens diverser sogenannter – dem ORF nahestehender – Experten sowie von SPÖ- und ÖVP-Politikern ausgesprochen werde, sei wohl nicht sehr glaubwürdig. In diesem Zusammenhang wurde auf eine aktuelle Umfrage verwiesen, wonach nur vier Prozent der Österreicher den ORF für politisch unabhängig befinden, hingegen Servus TV von 19 Prozent als unabhängig bewertet werde.

„Würde man das Volk befragen, das Zwangsgebühren zu entrichten hat und gezwungen ist, parteipolitisch gelenkte einseitige Berichterstattung zu konsumieren, ob es solche Gebühren zahlen will, wäre das Ergebnis wohl nicht gut für SPÖ und ÖVP“, hält Mölzer fest.

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