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Spotted:

Eine zweite Chance für die Liebe

Villach, Kärnten – hi, ich schreibe euch für eine freundin die sehr schüchtern ist. sie hat schon öfter im v-club einen jungen mann gesehen der ihr voll gut gefällt. schwarze haare, mitte 20, trinkt gern vodka energy und ist immer in einer größeren gruppe unterwegs. sie traut sich nicht ihn anzusprechen. sie (lisa) ist 24, floristin, blond, blaue augen, klein, normale figur (nicht zu dick oder dünn) und tanzt voll gern. er hat sie oft angelächelt aber leider noch nie mit ihr gesprochen. sie geht heute auch wieder in den v-club. könnt ihr das bitte posten - vielleicht liest das der typ ja. danke. lg sabine

Dieses Gesuch gab eine unserer 5Minuten Villach Redakteurinnen auf den gängigen Kärntner Spotted Seiten auf. Ergebnis: Durchwegs positive Kommentare und hilfreiche Antworten! Der Gesuchte könnte leicht unter den Meldungen dabei sein. Spotted scheint also ein Trend zu sein der funktioniert!

 

Das Gesuch unserer Redakteurin war erfolgreich! - © KK

Spotted: Everywhere

Das Wort Spotted kommt vom englischen Ausdruck spot on, was bedeutet: jemanden bemerken, erkennen oder wahrnehmen. Spotted-Seiten gibt es mittlerweile für fast jede Stadt, Universität oder sonstige Bildungseinrichtung und sogar für diverse Nachtclubs (z.B. V-Club), Bars (z.B. Moonlightbar), Großveranstaltungen wie z.B. den Villacher Kirchtag oder sogar Einkaufszentren wie das Villacher Atrio.

In Villach gibt es bereits mehrere Spotted Seiten - © KK

Die Plattformen funktionieren nahezu immer nach dem gleichen Prinzip: Nutzer verfassen eine kurze Beschreibung über die oder den Gesuchte(n), die jeder auf der Webseite lesen kann. Wer Hinweise hat oder sich wiedererkennt, schickt eine Nachricht an den Seitenbetreiber. Manchmal kann der Suchende sogar direkt kontaktiert werden oder unter das Gesuch kommentieren.

Besser weniger Preis geben

Trotz der Anonymität des Internets sollten Suchende nicht allzu viel von sich Preis geben. Unangenehme Erfahrungen, wie unerwünschte Kontakte durch Stalker, die durch diese Seiten oftmals Namen und Adressen in Erfahrung bringen, sind so unwahrscheinlicher.

Manchmal landen aber auch persönliche Daten der Gesuchten ohne deren Zustimmung im Netz, wenn zum Beispiel das Auto zu detailliert beschrieben wird oder gar das Kennzeichen gepostet wird. Wer zu viele Details über sich auf einer Spotted-Seite findet, kann den Eintrag aber meistens vom Seitenbetreiber löschen lassen.

Fingerspitzengefühl ist gefragt

Beim Verfassen der Spotted-Anzeige ist also ein wenig Feingefühl beim Formulieren gefragt. Zu viele Details oder zu allgemeine Angaben wie z.B. „schöne Augen“, sollten es nicht sein. Besser sind konkrete Formulierungen bei denen sich nur die/der Gesuchte angesprochen fühlt. Zum Beispiel: „Ich suche den Mann im roten T-Shirt, der einen Hugo getrunken hat.“

 

Wer Glück hat und seine(n) Angebetete(n) bisher nicht angesprochen hat, bekommt vielleicht durch Spotted eine zweite Chance.

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