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Politik - Villach
Bürgermeister Günther Albel und ÖBB-Sprecher Christoph Posch: Carsharing ist eine moderne Mobilitätsform
Bürgermeister Günther Albel und ÖBB-Sprecher Christoph Posch: Carsharing ist eine moderne Mobilitätsform © Höher

Produkte mit Drive

Moderne Mobilität für Villach

Villach – Die Weichen für die Umsetzung des Mobilitätskonzeptes Villach 2035 werden gestellt. Die ÖBB haben ein Carsharing-Modell gestartet. E-Fahrzeuge sind im Kommen und eine Stadtbahn-Haltestelle am Raunaweg wird demnächst gebaut. ​

 5 Minuten Lesezeit (706 Wörter) | Änderung am 17.02.2017 - 14.01 Uhr

Zehn Personenautos im Einsatz

Dieses Projekt hat Drive: Auf Anregung des Villacher Bürgermeisters Günther Albel hat die ÖBB jetzt zehn Personenautos in einem Carsharing-Pilotprojekt im Einsatz. „Damit haben wir einen weiteren und wichtigen Meilenstein für moderne Mobilität in unserer Stadt gesetzt“, sagt Bürgermeister Albel. Testpiloten wurden gesucht und kurven jetzt mit dem vorreservierten Fahrzeug umher. Zeitgemäße Mobilität ist der Stadt Villach ein besonderes Anliegen. Das Carsharing-Pilotprojekt der ÖBB passt haarscharf in diese Zielvorgabe, daher wird die Testphase gerade auch hier umgesetzt. „In der Garage unter dem Bahnhofplatz steht ein Carpool von momentan zehn Fahrzeugen unterschiedlicher Typen und Klassen bereit, welche ab Herbst 2017 dann alle Bahngäste buchen und nutzen können“, schildert Bürgermeister Albel das System. Anreisen mit dem Zug, weiterfahren mit dem Carsharing-Fahrzeug, ob nur für ein paar Stunden oder über das Wochenende.

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Ohne Stress und Stau, sicher und vor allem bequem: Die Villacher Stadtbahn ist eines der zukunftsträchtigsten Verkehrsmittel.

Ohne Stress und Stau, sicher und vor allem bequem: Die Villacher Stadtbahn ist eines der zukunftsträchtigsten Verkehrsmittel. - © Hipp

Einfach buchen

„Das schafft Flexibilität, spart Abgase und Nerven und liegt voll im Trend der Zeit“, versichert auch ÖBB-Sprecher Christoph Posch. Über eine einfache Buchungs App, die auf iOS und Android funktioniert, ist das Auto dann zu reservieren und auch zu bezahlen. Der künftige Carsharing-Nutzer besucht nach Registierung auf der Homepage ein Reisezentrum im Bahnhof, erhält dort seine aktivierte Chipkarte, mit der er künftig die Autos öffnet. Der Schlüssel liegt im Handschuhfach. Einmal als Carsharing-Fahrer registriert, kann man das Auto künftig bequem über die Homepage www.oebb.at buchen. „Die Kosten werden wir nach der Testphase festlegen,“ erklärt ÖBB-Sprecher Posch.

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Öffentlich zu nützende Fahrräder und E-Bikes mit Ladestationen sind eine moderne Vision für unsere Stadt.

Öffentlich zu nützende Fahrräder und E-Bikes mit Ladestationen sind eine moderne Vision für unsere Stadt. - © Fallast, Fotomontage PLANUM

E-Mobilität

Noch ist das Mobilitätskonzept für unsere Stadt in der Ausarbeitung. Nach der breiten Erhebung der Verkehrsgewohnheiten und -bedürfnisse der Villacherinnen und Villacher sowie der Einpendlerinnen und -pendler lässt sich der Zukunftstrend erkennen: Umweltfreundliche Mobilitätsvarianten wie die Stadtbahn (siehe rechts), das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel, E-Busse und E-Autos werden schon bald eine größere Rolle spielen. Bürgermeister Günther Albel: „Dazu kommen auch Fahrgemeinschaften, kreative Mietvarianten für Personenautos und etliche Modelle, die gerade diskutiert und entwickelt werden.“ Dass das Fahrrad sowohl im Berufs- wie auch im Freizeitverkehr immer bedeutender wird, lässt sich ebenfalls bereits ableiten. Leistungsstarke Aufladestationen für E-Mobilität werden schon bald zur unverzichtbaren Austattung auch in unserem Stadtzentrum gehören.

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Die zu mietenden Personenwagen parken unter dem Hauptbahnhof, die Abwicklung ist denkbar einfach.

Die zu mietenden Personenwagen parken unter dem Hauptbahnhof, die Abwicklung ist denkbar einfach. - © ÖBB

Rad in der Fußgängerzone

Bürgermeister Albel: „Mit unserer Freigabe der gesamten Altstadt – bis auf den Hauptplatz natürlich – für den Radverkehr haben wir gemeinsam mit der Exekutive und der engagierten Radlobby Kärnten einen großen Schritt in die entsprechende Richtung gesetzt.“

Haltestelle für den Raunaweg

Auf den Grundstücken an der Emailwerkstraße in Landskron entsteht gerade ein neuer Stadtteil mit hunderten modernen Wohnungen und Topinfrastruktur vor allem auch für junge Familien. „Mit der am Raunaweg geplanten Haltestelle für die Stadtbahn liegen wir hier voll auf Höhe der Zeit“, erläutert Bürgermeis­ter Günther Albel. „Wenn man eine neue Wohnsiedlung schafft, muss die entsprechende, moderne  Verkehrsinfratstruktur gleich mitgedacht werden.“ Mit der Villacher Stadtbahn fährt man bequem und rasch von einem Ende der Stadt zum anderen, sowohl das Naherholungsgebiet und die KärntenTherme in Warmbad als auch die Altstadt selbst sind perfekt erreichbar. „Stressfrei, sicher, bequem und umweltfreundlich sind wichtige Zukunftskriterien“, sagt Bürgermeister Albel.

Bürgerbeteiligung für mehr Mobilität

Villach arbeitet mit intensiver Bürgerbeteiligung am neuen Mobilitätskonzept 2035. 

Fragebögen, Versammlungen, Onlineabstimmung, Zählungen, Interviews im fließenden Verkehr: Über viele Schienen haben Expertinnen und Experten die Basisdaten und Meinungen für die Erarbeitung des Villacher Mobilitätskonzeptes 2035 zusammengetragen. Derzeit wird ausgewertet und besprochen, definiert und demnächst präsentiert. „Der Idealentwurf für die Mobilität unserer Stadt in den nächsten Jahren soll ein modernes Konzept werden, das zukunftsfit den Bedürfnissen der Menschen und der Umwelt entspricht“, schickt Bürgermeister Günther Albel voraus.

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