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Politik - Villach
Günther Albel
Günther Albel © 5min.at

Interview mit Bgm. Albel

Villach im Jahr 2017

Villach – Bürgermeister Günther Albel im Interview: Von Maßnahmen für noch mehr Lebensqualität bis zum Gelingen der Altstadt: Eine Reihe wichtiger Investitionen beginnt heuer voll zu greifen.

 4 Minuten Lesezeit (540 Wörter)
Herr Bürgermeister, welche sind 2017 die wichtigsten Vorhaben für Villach?

BÜRGERMEISTER GÜNTHER ALBEL: Trotz nicht einfacher Rahmenbedingungen haben wir im Investitionsplan für 2017 gut 28 Millionen Euro reserviert. Dieser ist antizyklisch und soll wichtige Impulse in der Bildung setzen, im Freizeitbereich, in die Stärkung des Wirtschaftstandortes,    in Forschung und auch in Bauprojekte.  Wesentlich unterstützen wir auch alles, was unserer Altstadt gut tut und sie stärkt.

Was konkret haben Sie für die Altstadt für 2017 geplant?

BÜRGERMEISTER ALBEL: Zunächst stellen wir den modernen Hans-Gasser-Platz fertig. Hier ist ein Viertel gewachsen, das pulsiert und anzieht. Wir möblieren den Unteren Kirchenplatz und den Hauptplatz sehr attraktiv und denken mit Hilfe der neuen Bürgerräte über das Leitbild für unsere Altstadt nach. Außerdem ist unser neues Mobilitätskonzept sehr weit gediehen, es wird ebenfalls wichtige Ideen für die Altstadt liefern. Mit der neuen Bronzeplastik eines Feuerwehrmannes auf dem Hans-Gasser-Platz erweitern wir den Skulpturenwanderweg. Und das sind nur einige Maßnahmen.

Auch auf der Veranstaltungsseite ist Einiges vorgesehen?

BÜRGERMEISTER ALBEL: Wir bringen erstmals ein Open-Air-Musical auf den Rathausplatz, „The Black Rider“ von Tom Waits, ein Kultmusical. Bernd Liepold-Mosser wird es im August inszenieren. Außerdem haben wir die internationalen Feuerwehrwehrwettkämpfe Anfang Juli in unserer Stadt. Dazu erwarten wir tausende Teilnehmer und Gäste. Und dann überspannt das Reformationsjubiläum auch unsere Stadt. Die Geschichte des Protestantismus ist auch ein wichtiges Stück Villacher Identität.

Was tut sich heuer auf dem Bildungssektor bzw. im Schulbereich?

BÜRGERMEISTER ALBEL: Wir schaffen mit einer Großinvestition beispiels­weise die Grundvoraussetzungen für eine moderne, verschränkte Ganztagesschule in Lind. Eine Generalsanierung planen wir in der Polytechnischen Schule und in unsere Kindergärten investieren wir ebenfalls. Viel Geld fließt freilich auch wieder in die Fachhochschule und in die Lehrwerkstätte. Beste Bildung ist die wichtigste Basis, die man jungen Menschen mitgeben kann.

Die Stärkung des Wirtschaftstandortes steht ganz oben in Ihrer Agenda?

BÜRGERMEISTER ALBEL: Heuer treiben wir die Breitbandoffensive voran, Villach dockt am internationalen Datenhighway an. Das ist eine Unterstützung auch für die international erfolgreichen Unternehmen am Standort. Wir entwickeln gemeindeübergreifend und mit Unterstützung des Landes in Federaun das Logistic Zentrum Austria Süd, um diese verkehrstechnisch optimalen Flächen zukunftsfit zu nützen. Unser Budget steht unter dem Motto Jobs, Jobs und nochmals Jobs, weil sie das Wichtigste sind, was die Politik mit kräftigen Impulsen unterstützen kann. Das ist auch Teil des „Plan A“ von Bundeskanzler Mag. Chris­tian Kern. Wir haben mit Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser in Verhandlungen mit dem Bund erreicht, dass wir gemeinsam mit Villach-Land und Hermagor die Pilotregion der Beschäftigungsoffensive für die Generation 50+ werden.

Hohe Lebensqualität und soziale Kompetenz sind Villacher Markenzeichen?

BÜRGERMEISTER ALBEL: Der Ankauf für die Erweiterung des Strandbades in Drobollach ist eine Investition in Zukunft und  Lebensqualität. Darunter fällt auch die Unterstützung für die Kletterhalle, die Erweiterung des Radwegenetzes sowie der Ankauf der Fläche für die zweite Eishalle. Dass wir auch auf der sozialen Schiene leistungsfähig sind, untermauern die vielen Gratisangebote, vom Gratisparken in der Altstadt über das Gratisbaden bis zu vielen kostenlosen Kulturveranstaltungen.

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