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Politik - Villach
© Bundesheer/Ricardo Herrgott

Minister prüft Vorschlag

Kommt die Großkaserne?

Villach – Beide Bambergsäle platzten aus allen Nähten, als Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil spannende Antworten auf brisante Fragen der Villacherinnen und Villacher zum breiten Thema Sicherheit gab. Bürgermeister Günther Albel hatte zum dritten "Villach im Dialog"-Abend geladen.

 2 Minuten Lesezeit (359 Wörter) | Änderung am 10.03.2017 - 11.57 Uhr

“Es braucht Formate wie “Villach im Dialog”, um zu erspüren, was die Menschen wollen, um sich mit der Bevölkerung auszutauschen und auch selbst als Politiker Antworten zu bekommen.” Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil freute sich über die Einladung Bürgermeister Günther Albels und zeigte sich sichtlich begeistert  über die hunderten interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Palette der Fragen spannte sich von der möglichen Villacher Großkaserne über ein gemeinsames europäisches Heer bis zu Problemen bei der Rückführung von Flüchtlingen, denen kein Asylantenstatus zusteht.

Kein Versprechen für Großkaserne

“Ich kann hier heute nicht versprechen, dass wir die Henselkaserne in ein paar Jahren zu einer echten Großkaserne ausgebaut haben”, brachte es Minister Doskozil auf den Punkt. “Aber ich sage Ihnen gerne zu, die Projekte, die ich mir schon vor ein paar  Wochen genau vor Ort angeschaut hab, sehr ernsthaft zu prüfen.”

Verteidigungsminister Doskozil glaubt nicht an ein europäisches Heer, er findet Österreichs Neutralität auch in Zukunft für einen guten Weg, bemüht sich, das Heer zu stärken, auch wenn er weder Frauen in den Grundwehrdienst einbeziehen möchte noch die Auzsbildungszeit verlängern will. Dafür werde er das Bundesheer als Arbeitgeber beispielsweise mit Fachausbildungen so attraktiv machen wie die Exekutive.

Voraussetzung Toleranz

Wege aus der Flüchtlingsproblematik, die, so der Minister, uns wohl noch länger beschäftigen wird, sieht er im Stärken der Lebensbedingungen in den Herkunftsländern,  Perspektiven vor Ort zu schaffen, in Verfahrenszentren ausserhalb Europas, um über legale Einreise zu entscheiden. “Bei der Integration ist es wichtig, wieviel die Bevölkerung mitträgt, vor allem aber auch Respekt und Offenheit von den Zuwanderen zu verlangen”, erklärte der Minister. “Alle werden nicht kommen können. Und auch wir Einheimische brauchen Toleranz, wie immer im Leben”, antwortet er Kleine Zeitung-Redakteur Jochen Bendele, der den “Villach im Dialog”-Abend moderierte.

Bürgermeister Günther Albel dankte dem Minister: “Dieser dritte Villach im Dialog-Abend hat uns erneut gezeigt, dass es offene, ehrliche Antworten braucht, dass man selbst kritische Themen ansprechen und diskutieren muss, dass es kein Thema gibt, das zu heiß ist.”

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