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Politik - Villach
Die Geschwindigkeitsbegrenzung führt laut Experten nicht zu einer Reduktion des Straßenlärms.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung führt laut Experten nicht zu einer Reduktion des Straßenlärms. © ÖAMTC

"Autofahrer als Melkkühe der Nation":

Landesrat gegen 100 km/h – Geschwindigkeits-Begrenzung

Villach – Kein Verständnis für die 100 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen Wernberg und Klagenfurt hat LR Gerhard Köfer. Auch Experten sehen keine eindeutigen Belege dafür, dass Tempo 100 eine wirkliche Reduktion des Lärmes mit sich bringen würde

 1 Minuten Lesezeit (168 Wörter) | Änderung am 13.03.2017 - 20.40 Uhr

Autofahrer als “Melkkühe” der Nation

Entschieden gegen die geforderte 100 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Autobahnabschnitt zwischen Wernberg und Klagenfurt spricht sich heute Landesstraßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer vom Team Kärnten aus: „Es gibt laut Experten keine eindeutigen Belege dafür, dass Tempo 100 eine wirkliche Reduktion des Lärmes mit sich bringen würde.“ Köfer betont, dass im betroffenen Abschnitt bereits massive Lärmschutzwände errichtet wurden: „Die Sinnhaftigkeit einer durchgehenden 100 km/h-Beschränkung erschließt sich mir also überhaupt nicht. Wie nutzlos solche radikalen Limits sind, beweist beispielsweise die Entwicklung in Salzburg.“ Er, Köfer, verwehrt sich dagegen, dass Politik gegen die Autofahrer gemacht wird: „Diese sind ohnehin schon die Melkkühe der Nation.“ Zudem warnt Köfer auch vor einer behördlichen Radar-Abzocke, die bei Tempo 100 unweigerlich drohen würde.

Wörthersee-Bürgermeister und Landesrat Rolf Holub von den Grünen und die Bürgermeister der Wörthersee-Gemeinden kämpfen jedoch für die Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Untersuchungen, ob die Begrenzung gerechtfertigt ist, laufen zurzeit.

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