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Warnung

Europäisches Verbraucherzentrum warnt vor Fälschungen aus dem Internet

Villach – Markenuhren, edle Handtaschen oder exquisite Designerkleidung zu unglaublich günstigen Preisen: Das vermeintliche Schnäppchen im Internet entpuppt sich nicht selten als Produktfälschung. Ärgerlich. Besonders gefährlich wird es aber bei Fälschungen von Medikamenten, Kfz- oder Haushaltsartikeln.

 2 Minuten Lesezeit (321 Wörter)

Das Internet ist voll mit tollen Angeboten und Onlineshops überbieten sich gegenseitig mit günstigen Preisen und Rabattaktionen. Da fällt es oft schwer, zu erkennen, welche Anbieter vertrauenswürdig und seriös sind. Unser Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net) hat Tipps, wie Sie sich dennoch vor Fallen und Fälschungen schützen können.

Wie man bösen Überraschungen vorbeugen kann

  1. Wenn in der Trefferleiste der Suchmaschine unter dem Namen der Website das Markenprodukt mit dem Zusatz „super günstig“ oder „versandkostenfrei“ erscheint, deutet das oft auf einen unseriösen Anbieter hin.
  2. Zur Sicherheit sollten die Kontaktinformationen des Anbieters auf der Website mit dessen Angaben bei der Registrierung der Domain, mithilfe einer „Whois“ Domainabfrage zum Beispiel auf den Webseiten: nic.at, denic.de oder whois.com überprüft werden.
  3. Kundenbewertungen des Anbieters und Einträge in Internetforen lesen – wenn diese sehr negativ sind, besser nicht dort kaufen.
  4. Gut ist auch auf der Internetseite des Markenherstellers zu prüfen ob der Verkäufer als offizieller Händler gelistet ist und ob dort vor betrügerischen Webseiten gewarnt wird.
  5. Ein Preisvergleich mit dem im offiziellen Onlineshop lohnt sich. Allzu günstige Angebote sind ein Indiz für Betrug.
  6. Vergleichen Sie das Firmen-Logo mit dem des Markenprodukts.
  7. Bei schlechten Designs, fehlerhafter Sprache und mangelhaftem Bildmaterial auf der Verkäuferwebseite sollte man hellhörig werden.
  8. Sofern auf der Verkäuferseite ein Gütesiegel angegeben ist, sollte man prüfen, ob der Shop auf der Webseite des Gütesiegel-Ausstellers wiedergefunden werden kann.
  9. Das Durchlesen von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist sinnvoll um zu sehen ob die Verbraucherrechte eingehalten werden.
  10. Besser Zahlungsmethoden bevorzugen, bei denen das Geld zurückgebucht werden kann, zum Beispiel Zahlung per Kreditkarte.

Was tun wenn es schon zu spät ist

  1. Die Bank oder das Kreditkartenunternehmen bitten das Geld rückzubuchen!
  2. Den Kauf innerhalb von 14 Tagen nach Lieferdatum widerrufen (am besten mittels eingeschriebenem Brief).
  3. Anzeige erstatten bei der Polizei!

 

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