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Politik - Villach
Stadtrat Erwin Baumann zeigt sich besorgt und fordert endlich konkrete Zahlen.
Stadtrat Erwin Baumann zeigt sich besorgt und fordert endlich konkrete Zahlen. © KK

Verfehlte Wirtschafts-Politik schädigt Villach mehr und mehr

Erwin Baumann: Betriebsansiedlungs-Desaster in Villach

Villach – Enttäuscht über die aktuellen Meldungen rund um die Absage des Konzernriesen Burger King zeigt sich Villachs FPÖ Stadtrat Erwin Baumann. Für Baumann steht fest: "Dies ist nur eines von vielen Beispielen für eine unternehmerfeindliche Politik von Wirtschaftsreferentin Oberrauner, die in einem unbebauten Grundstück oder einer leeren Geschäftsfläche geendet hat."

 3 Minuten Lesezeit (420 Wörter) | Änderung am 20.04.2017 - 20.09 Uhr

Anstatt im Vorfeld gemeinsam mit Unternehmen und Investoren den Weg für Investitionen in den Betriebsstandort Villach aufzubereiten, sodass Arbeitsplätze geschaffen werden können, werden deren Interessen anscheinend so lange ignoriert, bis es am Schluss zu einer Absage kommt. Warum erst nach einer Absage gehandelt wird, stösst bei Baumann auf Unverständnis: “Die Referentin kommt leider immer zu spät, wenn es für Unternehmen bei Bürokratie und behördlichen Wegen brennt.”

Problem Innenstadt

“Zeitgleich zur Betriebsverhinderungspolitik von Oberrauner gesellen sich die Feuerlöschversuche von Bgm. Albel beim Thema Stadtmarketing. Hier wurde jahrelang zugeschaut und erst jetzt wird an eine Lösung gedacht. Jahr für Jahr leeren sich die Geschäftslokale in der Innenstadt – ebenso ein Verdienst der verfehlten Wirtschaftspolitik der Villacher SPÖ”. Man hätte früher handeln sollen, steht für Baumann fest, der auch die Ideen und Ansätze für einen Innenstadtbelebung und Runderneuerung durch die ÖVP als Warnruf aller im Stadtsenat vertretenen Mitglieder in Erinnerung ruft: “Politisch haben sich alle Parteien Gedanken gemacht und versucht Vorschläge einzubringen. Die SPÖ-Allmacht akzeptierte diese nicht und zieht lieber den Stillstand und Rückschritt vor.”

Immer am Schluss zu versuchen, den letzten Rettungsanker auszuwerfen, wie am Beispiel des hochtrabend klingenden “Kraftpaketes”, wird wohl wie beim Burger King nicht mehr helfen einen Turn around zustande zu bringen. “Die SPÖ hat ein Händchen dafür gegen die Interessen der Wirtschaft zu agieren – egal ob beim kleinen Kaufmann in der Innenstadt oder beim Konzern der sich ansiedeln möchte! Ob nun eine neue Supergesellschaft wirklich helfen kann? Vorher sollte ein Masterplan auf den Tisch gelegt werden, der die Schlagrichtung für die Zukunft beinhaltet. Statt dessen schraubt man lieber einmal an Gesellschaften – ohne Konzept!“

Wieviele Betriebe wurden wirklich angesiedelt?

Genau dieser Frage möchte Baumann auf den Grund gehen und fordert daher Oberrauner auf, endlich konkrete Zahlen auf den Tisch zu legen. “Die Innenstadt wird immer leerer, während die SPÖ kommuniziert das viele Betriebe nach Villach gekommen sind. Wer durch gewisse Straßen in Villach geht, kann ohne Statistik erkennen, dass hier versagt wurde.” Baumann möchte endlich Zahlen sehen, wenn schon alles schön geredet wird. “Gerade eine Wirtschaftsreferentin wie Frau Oberrauner sollte eine Bilanz über ihre Arbeit ziehen können. Es sollten transparente Zahlen auf Tisch gelegt werden. Im Zuge eines Gesamtheitlichen Masterplanes beim Thema Innenstadt und Betriebsansiedelungen müssen wir erst einmal wissen wo wir stehen und wie dramatisch die Lage ist bevor an Gesellschaften geschraubt wird,” schliesst Baumann.

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