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Politik - Villach
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Rechnungsabschluss 2016:

Villacher Erfolgsweg sichert Arbeitsplätze

Villach – Bürgermeister Günther Albel präsentiert den Rechnungsabschluss der Stadt Villach für das Jahr 2016. Äußerst erfreulich: Durch die kräftigen Villacher Investitionen zeigt sich nachweislich eine positive Wirtschaftsentwicklung, mit der eine Sicherung von Arbeitsplätzen einhergeht. Ebenso erfreulich: Schulden konnten weiter abgebaut werden.

 4 Minuten Lesezeit (483 Wörter) | Änderung am 21.04.2017 - 10.50 Uhr

Trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten – steigende Transferzahlungen an das Land, hohe Pflichtausgaben für Krankenanstalten, Sozialhilfe und Landesumlagen – ist der Rechnungsabschluss der Stadt Villach, den Finanzreferent Bürgermeister Günther Albel dem Gemeinderat am Freitag, 28. April vorlegen wird, äußerst erfreulich und bestätigt den Villacher Erfolgsweg.

Investieren, wenn andere sparen

„Während andere sparen, haben wir kräftig investiert und damit die Wirtschaft massiv angekurbelt. Der weiterhin starke Anstieg der Kommunalsteuer – 2016 um weitere 4,21 Prozent – zeigt eine ausgezeichnete Wirtschaftsentwicklung und ist ein sichtbares Zeichen für den Erhalt und den Zuwachs von Arbeitsplätzen. „Gleichzeitig konnten wir durch vorausschauendes und verantwortungsvolles Wirtschaften den Schuldenstand weiter um rund 3,5 Millionen Euro reduzieren. Außerdem konnten insgesamt rund 2,2 Mio. als Finanzreserve den Rücklagen zugeführt werden (= Überschuss).“

Der ordentliche Haushalt wird mit 186,8 Millionen Euro beziffert und wurde damit im Vergleich zu 2015 um 0,16 Prozent ausgeweitet. Das Maastricht-Ergebnis weist mit 1,3 Millionen Euro einen deutlichen Überschuss aus.

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Günther Albel im Sommergespräch mit 5 Minuten Villach

Günther Albel im Sommergespräch mit 5 Minuten Villach - © KK

23,4 Millionen für Schulen, Kindergärten und Bildung

„Rund 23,4 Millionen Euro hat die Stadt Villach im vergangenen Jahr investiert“, so der Bürgermeister. Darunter besonders in Bereiche wie Schulen, Kindergärten und Bildung, Sport und Freizeit sowie Verkehrssicherheit.

Im Schul- und Bildungsbereich sind dabei vor allem der Zubau eines behindertengerechten Liftes im Kindergarten Pestalozzi um 234.000 Euro, der Beginn der Generalsanierung der Polytechnischen Schule um 365.000 Euro, die Errichtung einer Laufbahn und Weitsprunganlage in der NMS Auen um 77.000 Euro, der Zubau eines Bewegungs- und Personalraumes im Kindergarten Tratten um 155.000 Euro und die Anschaffung von weiteren Kinderspielgeräten zu erwähnen. Im Sport- und Freizeitbereich investierte die Stadt unter anderem in die Weiterführung der Neuerrichtung der Sportanlage in Landskron und in die städtischen Radwege um in Summe rund 3,8 Millionen Euro. Mehr Sicherheit garantieren zudem Verkehrssignalanlagen und Investitionen in die öffentliche Beleuchtung um insgesamt 420.000 Euro.

Neugestaltung Hans-Gasser-Platz

Die Neugestaltung des Hans-Gasser-Platzes inklusive des Buswartebereiches schlug mit 1,3 Millionen Euro zu Buche. „Im Zuge unseres Kraftpaketes wird hier im heurigen Jahr weitergebaut und auch der westliche Teil des Hans-Gasser-Platzes fertiggestellt“, so der Bürgermeister. „Es zeigt sich – und die Zahlen untermauern es – wie wichtig es ist, bei anhaltend geringer internationaler Investitionstätigkeit als Stadt diesem Trend entgegengesteuert zu haben.“

Erneut beispielgebend für viele andere Gemeinden ist die Finanzierung der effizienten, aber gleichzeitig schlanken Verwaltung: Der Anteil des Personalaufwandes beträgt nur rund 23 Prozent, im österreichweiten Vergleich ein absoluter Spitzenwert. „Wir müssen aber davon ausgehen, dass durch die immer weitergreifende Übertragung von Aufgaben im Sozial- und Kinderbetreuungsbereich langfristig auch die Kosten ansteigen.“

Die frei verfügbaren, also nicht bereits gebundenen Mittel, die so genannte Freie Finanzspitze, beträgt rund fünf Millionen Euro. „Dieser Wert könnte weitaus größer sein, jedoch macht sich auch hier die immer weiter steigende Überwälzung von Mitteln an das Land im Bereich der Krankenanstalten und der Sozialhilfe bemerkbar“, so Bürgermeister Albel.

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