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Pressekonferenz „Tour de Kärnten“ mit LH Dr. Peter Kaiser und LR Gerhard Köfer.Volker Bidmon, Paco Wrolich, Martin Treffner, Bernd Neudert, Peter Kaiser, Gerhard Köfer © ©fritzpress

Ossiach, Villach und Bad Bleiberg als Etappenorte

6. Tour de Kärnten startet am 20. Mai

Villach/Feldkirchen – Im Gemeindeamt in Feldkirchen wurde heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz die diesjährige "Tour de Kärnten" präsentiert. Ebenso wurden von Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer, die von einer Arbeitsgruppe neu erarbeiteten rechtlichen Rahmenbedingungen für Radrennen in Kärnten vorgestellt. Das 6. "Tour de Kärnten"-Rad-Rennen geht von 20. bis 25. Mai über sechs Etappen, 480 Kilometer und 8.200 Höhenmeter über die Bühne.

Der Landeshauptmann zeigte sich erfreut, dass die Radsportveranstaltung eine sportliche Herausforderung für jederfrau und jedermann sei. „Sie erfreut sich, wie die Teilenehmerzahlen zeigen, großer Beliebtheit und mir ist es auch wichtig, dass es für die Radler, den Radsport und für die ehrenamtlichen Funktionäre eine Grundsicherheit gibt“, so Kaiser.

Neuer Kriterienkatalog

Um der Rechtsunsicherheit entgegen zu wirken, wurde im Amt der Kärntner Landesregierung eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet, ein Rechtsgutachten der Universität Linz eingeholt und ein neuer Kriterienkatalog für alle Radsportveranstalter erstellt. Laut diesem werden nun alle Versicherungsverträge der Veranstalter geprüft und wenn nötig geändert. „Seitens der Straßenbauabteilung wurden und werden mit den Radsportveranstaltern die Rennstrecken besichtigt und Mängel protokolliert, danach erfolgt die fachliche Stellungnahme für die Bescheid-Erstellung“, so Kaiser. Damit nehme man auch die Last und den Druck von den Funktionären und in der Naturarena Kärnten könne der Radsport gefahrenfrei ausgeübt werden.

Kaiser dankte in diesem Zusammenhang Abteilungsvorstand Volker Bidmon (Abteilung 9, Straßen, Brücken) und Landessportdirektor Arno Arthofer für die geleistete Arbeit. Freigegeben sind laut Kaiser und Köfer, die „Tour de Kärnten“, Ossiacher See Autofrei, der Dolomitenmarathon, der Gösselsdorfer Duathlon und der 4. Giro Dolomiti.

130.000 Euro für Maßnahmeplan

Köfer zeigte sich zufrieden, dass gemeinsam mit dem Landeshauptmann das Projekt umgesetzt wurde. „Mit Bidmon haben wir einen Fachmann und Sachverständigen. Er hat die Rennstrecken befahren, genau unter die Lupe genommen und evaluiert und er hat notwendige straßenbauliche Maßnahmen, mit Ausnahme von Hindernissen, die in der Verantwortung der Veranstalter liegen, umgehend bekannt gegeben“, so Köfer. Der Straßenbaureferent teilte auch mit, dass für den Maßnahmenplan seitens der Finanzreferentin 130.000 Euro zu Verfügung gestellt wurden. Ebenso gab es aus seinem Referat einen finanziellen Beitrag.

480 Kilometer, 8.200 Höhenmeter

Tour-Direktor Bernd Neudert stellt die Tour im Detail vor. Sie beginnt mit einem Charity-Altstadtkriterium und einem Promirennen in Feldkirchen (19. Mai, 17.30 Uhr), Danach folgen von 20.Mai bis 25. Mai die sechs Etappen über 480 Kilometer und 8.200 Höhenmeter. Den Beginn macht ein Einzelzeitfahren mit Start und Ziel in Ossiach über 39 Kilometer Die zweite Etappe, „Dach der Tour“, mit Start in Ossiach und Ziel in Feldkirchen geht über 120 Kilometer und 2.030 Höhenmeter, Etappe 3, die „Lokalrunde“, startet in Ossiach und endet in Buggl in Bach. Sie geht über 98 Kilometer und 1.870 Höhenmeter. Die 4. Etappe, die „Wintersport Runde“, startet in Ossiach führt über 89 Kilometer und 1.200 Höhenmeter nach Villach. Etappe 5, „Bad Bleiberg“, führt von Ossiach nach Bad Bleiberg über 93 Kilometer und 1.490 Höhenmeter. Mit der 6 Etappe, dem „Bergzeitfahren Gerlitzen“ (Start : Hotel Seerose) über 13 Kilometer und 1.260 Höhenmeter endet die „Tour de Kärnten“. Am Start sind laut Neudert über 300 Teilnehmer aus 15 Nationen.

Bürgermeister Martin Treffner hob die sportliche und touristische Bedeutung der Radsportveranstaltung hervor. „Die Tour gewinnt immer mehr an Stärke und alle teilnehmenden Gemeinden profitieren von rund 7.000 Nächtigungen“, teilte das Feldkirchner Stadtoberhaupt mit.

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