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VSV:

Kaderplanung schreitet voran

Villach – Blaues Bluat ist nach wie vor die Grundsubstanz des VSV und wird es immer bleiben. Genau deshalb hat sich der VSV mit Nico Brunner auf eine Verlängerung des Vertrages auf zwei weitere Jahre geeinigt.

Nico ist einer der nächsten österreichischen und Villacher Top-Verteidiger. Nachdem man mit Markus Schlacher einen beständigen Abwehrrecken in den Reihen hat und Stefan Bacher sich in den letzten Jahren zum Abwehrchef entwickeln konnte, liegt der Fokus nun auf Nico Brunner. Defensiv leistet der erst 24-jährige Spieler äußerst solide Leistungen – er bekam in der abgelaufenen Saison auch kontinuierlich Zeit im Powerplay.

Neue Aufgaben für Brunner

Für ihn werden in der nächsten Saison wieder neue Aufgaben dazukommen und so soll es gelingen, den nächsten einheimischen Spieler so zu formen, dass man nicht auf einen Legionär zurückgreifen muss. Brunner ist 1,79 m groß, 80kg schwer. Der Neffe von VSV-Urgestein Engelbert Linder erreichte letzte Saison mit 17 Punkten die höchste Punktanzahl seiner bisherigen EBEL Karriere. Dieser Anstieg zeigt, wozu sich ein einheimischer Spieler entwickeln kann, wenn er das Vertrauen und die Eiszeit bekommt und bereit ist, bedingungslos an sich zu arbeiten. Nico absolvierte zusätzlich 7 Spiele im Dress des österreichischen Nationalteams und 3 Spiele in der Olympiaqualifikation. Der Linksschütze ist eine der nächsten Bestätigungen für eines der besten Nachwuchsprogramme des Landes.

Jungspund: Christian Jennes

Ebenso reiht sich Christian Jennes in diese „blau-weiße“ Linie ein. Der kleine Spieler hätte wohl kaum bei einem anderen österreichischen Verein je eine Chance bekommen, der VSV hat aber erkannt, dass der Jungspund von erst 19 Jahren den großen Cracks gerne das Fürchten lehrt, es ihm vollkommen egal ist, ob er gegen den Topstar der Liga im Zweikampf antritt oder ein Import-Verteidigerschwergewicht des Gegners an die Bande drückt. „Trotz einiger Verletzungen arbeitet Jennes so hart an seiner Eishockeyzukunft, dass es eine Freude ist zu sehen, was man erreichen kann, wenn man an sich glaubt“, so der VSV.

Der wieselflinke Villacher erhellt auch mit seinem Lachen und seiner stets positiven Ausstrahlung die Kabine und weiß, dass „niemals Aufgeben“ nicht nur ein Schlagwort ist, sondern zu keinem besser passt als zu ihm und er die VSV Tugenden schlechthin verkörpert.

Neu: Jordan Hickmott

Jordan Hickmott ist neu in der EBEL. Der 27 Jahre alte Kanadier stammt aus Mission, British Columbia. Er schießt rechts, ist 1,83 cm groß und wiegt 85 kg. Hickmott entstammt aus der Talenteschmiede der University of Alberta, verbrachte fünf Saisonen in der CIS und erzielte für seine Mannschaft zwischen 29 und 43 Scorerpunkte. 15/16 konnte er bei den Toronto Marlies AHL Luft schnuppern, entschied sich aber nach Abschluss seiner Ausbildung für den Sprung nach Europa. Seine Premierensaison auf europäischem Eis war ein Volltreffer. In der slowakischen Liga gewann Hickmott mit seiner Mannschaft HC Banska Bystrica den Meistertitel und beendet die Saison im Grunddurchgang mit 53 Punkten als fünftbester Scorer der ganzen Liga.

In den Play Offs blühte er zusätzlich auf und schaffte einen 1-Punkt-pro-Spiel-Schnitt: In 15 Duellen machte er 4 Tore, bereitete 11 vor. Die Attribute des neuen Flügels, der auch Center spielen kann: Ein großer und geschickter Spieler mit durchwegs guten Statistiken, großer Arbeitsethik und Leadership für die Kabine.

Die Entwicklungen im Kader

Damit hat der VSV bisher neun Villacher (Herzog, Bacher, Brunner, Schlacher, Alagic, Jennes, Niki Petrik, Benjamin Petrik, Platzer) im Kader, im Tor eine Legionärsposition durch den Österreicher David Kickert ersetzt und sechs Importspieler (Beach, Register, Sarauer, Glenn, Hickmott, Verlic) unter Vertrag genommen.

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