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Sport
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Das müssen Verbraucher beachten:

Wettsteuer in Österreich

Österreich – Das Thema Wettsteuer führt bei den Kunden der Wettanbieter immer wieder zu Verunsicherungen. Müssen sie ihre Gewinne noch versteuern und auf welchem Weg funktioniert dies? Übernimmt der Buchmacher die Versteuerung der Einsätze oder muss man diese in der Steuererklärung noch versteuern?

Die Verwirrung über die österreichische Wettsteuer stammt sicher daher, dass in Deutschland die Wettsteuer sukzessive von verschiedenen Wettanbietern eingeführt wurde. Während es vor einigen Jahren noch viele Buchmacher auf dem Markt gab, die sich den Vorschriften widersetzten und schlichtweg keine Wettsteuer bezahlten, ist dies heute auf dem deutschen Wettmarkt eine Seltenheit. Seit 2012 hat sich die gesetzliche Lage herauskristallisiert, nach der eine Wettsteuer in Höhe von fünf Prozent zu bezahlen ist – da die Wettanbieter sonst in Deutschland keine Lizenz erhalten würden, halten sie sich nun an diese Vorschriften.

Sportwetten mit einer steuerlichen Abgabe in Österreich

Doch was geschieht mit den Wettkunden, die bei einem international tätigen Wettanbieter in Österreich ihre Sportwetten platzieren? In Österreich bestand nie die Notwendigkeit, eine Wettsteuer zu bezahlen. Ein Buchmacher, der online aktiv ist, muss nur dann eine Wettsteuer in Höhe von fünf Prozent des Einsatzes abziehen, wenn der Kunde von Deutschland aus wettet. Wer in Österreich wettet, muss für diese Abgabe nicht aufkommen. Das ist jedenfalls derzeit noch so, da auch die österreichische Regierung gelegentlich über eine Einführung einer Wettsteuer oder einer Abgabe auf Gewinne aus dem Glücksspiel debattiert.

Tatsächlich müssen natürlich auch die österreichischen Sportwettenanbieter an den Staat steuerliche Abgaben zahlen. Diese wird auch ein Buchmacher in Österreich selbstverständlich auf die Kunden umlegen. Allerdings ist er hier zu keinem gesetzlichen Satz verpflichtet und es gibt auch keine Abgabe die unter der Bezeichnung „Wettsteuer“ läuft. Für Wettkunden ist es daher auch in Österreich sinnvoll, den Quotenschlüssel der Buchmacher zu vergleichen, um jenen Anbieter auf dem Markt mit den höchsten Auszahlungsquoten zu ermitteln. Die Umsatzsteuer der österreichischen Buchmacher wird dennoch von diesen allein bezahlt, als Verbraucher muss man sich also nicht um die Versteuerung der Wetteinsätze bemühen.

Keine Wettsteuer in Österreich

Wer in Österreich wettet, muss keine Wettsteuer bezahlen und hat gegenüber deutschen Wettkunden einen klaren Vorteil, denn diese müssen immerhin einen Anteil von fünf Prozent ihres Einsatzes als Wettsteuer an den deutschen Fiskus ableiten, was jedoch dort die Wettanbieter übernehmen müssen. Wer nun auf der Suche nach einem Wettanbieter ist, sollte auf einen besonders guten Quotenschlüssel achten, denn dies bedeutet, dass die Quotierungen so gestaltet sind, dass der Buchmacher selbst wenig als Gewinnmarge einbehält und vergleichsweise höhere Gewinne an den Kunden weitergibt, wie dies beispielsweise über den Anbieter Betive möglich ist.

Genauso wie in Deutschland sind auch in Österreich die Gewinne aus Sportwetten nicht steuerpflichtig, da sie unter keine der sieben Einkunftsarten im Steuergesetz fallen. Dies gilt allerdings nur für Privatpersonen, die nicht regelmäßig Einkünfte aus ihren Sportwetten haben. Für professionelle Wettkunden empfiehlt sich eine Beratung bei einem Fachmann, um festzustellen, ob sie ihre Einkünfte aus den Sportwetten versteuern müssen und wie dies am vorteilhaftesten zu bewerkstelligen wäre.

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