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Interview
Veldens Bürgermeister Vouk will die Situation nicht mehr weiter eskalieren lassen und will Maßnahmen umsetzen! © Montage / 5min.at

Chaos rund ums GTI-Vortreffen:

„Wir wurden völlig überrascht!“

Faakersee - Velden – „… und wir müssen jetzt reagieren“, fordert Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk aufgrund der Vorkommnisse bei dem heurigen GTI-Vortreffen. Mit dem Ansturm auf die Zone Arneitz (Faakersee), über Mischkulnig (Selpritsch) und bis Velden Zentrum hat niemand gerechnet. „Wir haben uns vorbereitet auf 2017 und wurden dabei völlig überrascht. Mit dieser Menge an Menschen hat niemand gerechnet“, meint der Bürgermeister im Gespräch mit "5 Minuten".

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Uns erreichte viel Feedback zu unserer Berichterstattung über das aktuelle GTI-Treffen. Leider ergaben sich aus den Ereignissen um das Treffen viele negative Meldungen. Meist ausgelöst durch sogenannte „Ballermann-Touristen“ die den Charakter des Treffens verderben. Doch das wollen wir so nicht stehen lassen. Und das Beste – du kannst gewinnen!

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Intensiver GTI-Start

„Wir sind eine gastfreundliche Gemeinde, eine Tourismusregion und hatten immer ein gutes Einvernehmen mit den Anrainern wie auch mit dem Tourismus. Die Bevölkerung stand dem Thema GTI tolerant gegenüber und es ging bisher gut über die Bühne. Bevor es weiter abgleitet, müssen wir die Bevölkerung schützen“, stellt sich Vouk vor seine Bürger.

„Ein Teil der Teilnehmer hält sich nicht an die Straßenverkehrsordnung und damit ist die Bevölkerung wesentlich mit Lärm belastet, teilweise wird „Gummi Gummi“ gegeben bis es brennt und man spürt heuer eine Respektlosigkeit gegenüber den Behörden die es bisher noch nicht gegeben hat“, schildert Vouk. Der Bürgermeister war selbst Freitag, Samstag und Sonntag vor Ort und fordert nunmehr drei wesentliche Punkte um die Situation wieder in den Griff zu kriegen.

1. Mehr Polizei

„Eine verstärkte Polizeipräsenz und mehr Patroullien sollen präventiv auf die Teilnehmer einwirken. Hier habe ich bereits mit der Landespolizeidirektion gesprochen und gebeten die Kräfte vor Ort zu verstärken“, so seine erste Forderung und die dürfte bereits greifen, denn am Wochenende soll es zu mehr Polizeipräsenz kommen. „Mit diesem Wochenende ist wieder ein intensiver Ansturm durch GTI-Gäste zu rechnen. Dies ergibt sich schon aufgrund der Buchungssituation die wir in Absprache mit dem Tourismus erkennen konnten!“

Mehr Bodenschwellen sollen installiert werden - © KK

2. Mehr Bodenschwellen

Die aus dem Vorjahr bereits bekannten Bodenschwellen, sollen heuer wieder verstärkt werden: „Ich habe die Bezirkshauptmannschaft gebeten zu prüfen, in wie weit wir die Verkehrsmaßnahmen nachjustieren können. Dies betrifft vor allem die Bodenschwellen“, erklärt der besorgte Bürgermeister. Dies betrifft laut Vouk vor allem den Bereich „Velden Süd“ um einen entsprechenden Anrainerschutz zu gewährleisten.

3. Straßensperren!

Damit die Situation nicht weiter eskalieren kann fordert Vouk als dritten Punkt aber noch intensivere Maßnahmen. Konkret sind dies „großräumige Straßensperren der Landesstraßen“. Dies betrifft laut dem Bürgermeister vor allem den sicherheitspolizeilichen Aspekt, wenn zum Beispiel nicht einmal mehr Fahrzeuge des Roten Kreuzes durch die Menschenmenge gelangen. „Die Gemeindestraßen haben wir im Griff, die Landesstraßen liegen nicht in unserem Bereich.“

„Wir sind gastfreundlich“

„Wir wollen nicht, dass es heuer abgleitet und müssen jetzt stärkere Maßnahmen setzen. Die Bevölkerung war tolerant und es ging alles in allem gut über die Bühne. Bei dem was sich aber nun abzeichnet, muss ich die Bevölkerung schützen!“ Laut Vouk sind: „Alle willkommen die Velden genießen möchten, die Leute sollen Spaß haben. Aber jene die Radau machen und wirbeln wollen wir nicht haben!“

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