Weitere Artikel:

12.12.2017 - 20:20Pober: „Es soll 100-Euro-City-Gutscheine geben!“12.12.2017 - 19:57Vermeintlicher Brandalarm12.12.2017 - 19:01Hier wird einfach Müll in der Natur entsorgt!12.12.2017 - 17:50Velden schafft erstmals eine halbe Million Übernachtungen!12.12.2017 - 16:24Die nackte Wahrheit
Wirtschaft
© pixabay

Forexbroker:

So finden Sie heutzutage den richtigen Broker

Villach – Der Forexhandel hat in den letzten Jahren reichlich an Zulauf gewonnen. Seitdem der Markt durch spezielle Broker auch für Privatanleger geöffnet ist, steigt die Zahl der Trader täglich. Wie Sie auch Teil des Ganzen werden können, erfahren Sie hier.

Der Devisenmarkt ist der größte Marktplatz der Welt. Börsentäglich setzen die Trader und institutionellen Investoren rund 53 Billionen US-Dollar um. Wer hier mitspielen möchte, stellt sich natürlich die Frage, wie er aus der Vielzahl der Anbieter den richtigen Broker herausfiltert. Der Zugang deutscher Anleger kann sowohl durch international aktive Anbieter als auch durch deutsche Broker erfolgen. Einsteiger sollten sich bei der Auswahl aber gewissen Kriterien orientieren. Vergleichsportale wie Deutschefxbroker.de helfen dabei.

Volumen Weltweit - © Quelle: Godmode-trader.de

Die ersten Schritte

Die Funktionsweise des Forexhandels

Im Forex werden mit kleinen Einsätzen große Summen bewegt. Hintergrund dafür ist der sogenannte Hebel. Dieser Hebel bedingt die Höhe der Margin, des Kapitals des Traders. Der Hebel, beispielsweise 1 : 50, wird vom Broker festgelegt und variiert von Währungspaar zu Währungspaar. Möchte der Trader bei einem Hebel von 1 : 50 das Währungspaar Euro US-$ mit einem Volumen von 100.000 Euro handeln, muss er als Einsatz 2.000 Euro einbringen. Die Differenz von 98.000 Euro stellt ihm der Broker faktisch als Kredit zur Verfügung. Die Standardhandelsgröße beträgt 100.000 Einheiten (1 Lot) einer Währung. Einige Broker lassen jedoch auch den Handel mit Mini-Lots (10.000 Einheiten) und Micro-Lots (1.000 Einheiten) zu.

Verändert sich die gehandelte Währung um beispielsweise fünf Prozent, hätte der Trader 5.000 Euro verdient, muss davon aber noch die Gebühr an den Broker abführen. Diese wird in Spreads, der Veränderung auf der letzten Nachkommastelle der gehandelten Währung, ermittelt.

Devisenkurse folgen, wie alle anderen an der Börse handelbaren Basiswerte, nur bedingt einer Logik. Verändert sich der Kurs in die falsche Richtung, kann der Trader durchaus auch einen Totalverlust erleiden. Dies lässt sich aber durch die Stop-Loss Funktion auf der Handelsplattform vermeiden.
Anleger haben die Möglichkeit vorzugeben, wann ein Trade abgebrochen werden soll, sei es, um Gewinne zu sichern, sei es, um Verluste zu vermeiden.

Die Auswahl des Traders

Für Einsteiger ist es enorm wichtig, dass der Broker ein kostenloses Demokonto zur Verfügung stellt. Dieses benötigen sie, um sich zunächst mit der Handelsplattform vertraut zu machen. Die am häufigsten verwendeten Plattformen zum Download sind der MetaTrader 4 und der MetaTrader 5.

Ein Demokonto hilft - © mt4-traders.com

Wer davon ausgeht, dass er viel von unterwegs aktiv sein wird, muss sich keine Gedanken machen. Alle Broker bieten Apps für iOS und Android sowie eine webbasierte Handelsplattform an. Damit ist der Zugang von überall möglich.

Über die Plattformen erhalten die Trader auch Handelssignale, die ihnen anzeigen, wo es sich gerade lohnt, einzusteigen. Durch die Handelssignale und die Stop-Funktion auf der Plattform lässt sich der Forexhandel weitgehend automatisieren, aber eben nur weitgehend, nicht vollständig. Der Ausbildung kommt daher besonderes Gewicht zu.

Die Ausbildung

Gute Broker erkennt man daran, dass sie ihren Kunden ein kontinuierliches Aus- und Weiterbildungsangebot zur Verfügung stellen. Dieses besteht idealerweise nicht nur aus einem E-Book und FAQs, sondern schließt auch Webinare und Videotutorials ein. Dieser Punkt ist für Anfänger enorm wichtig, um heute den richtigen Broker zu finden. Die Höhe des Spreads oder ein Bonus für die Kontoeröffnung sollten bei der Auswahl nur zweitrangig sein.

Neben dem Umgang mit der Handelsplattform „im Schlaf“ kommt es darauf an, Handelssignale zu erkennen. Die Grundlage dafür ist, dass ein Trader die Charts lesen kann, und sieht, welche Handelsstrategie er zugrunde legen muss. Traderforen bieten eine gute Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und deren Tipps umzusetzen.

Weitere Kriterien zur Brokerauswahl

Neben dem Ausbildungsangebot spielt es durchaus auch eine Rolle, ob die Möglichkeit besteht, jederzeit mit einem Betreuer Kontakt aufzunehmen. Sollte bei einem ausländischen Anbieter keine deutsche Telefonnummer vorhanden sein, muss er auf jeden Fall einen Live-Chat anbieten. Es macht keinen Sinn, auf eine dringende Frage erst am nächsten Tag per E-Mail eine Antwort zu erhalten.

Setzt der Broker für die Eröffnung des Demo-Accounts eine Kontoeröffnung mit Echtgeld voraus, fällt die Wahl vorzugsweise auf ein Unternehmen mit niedriger Ersteinzahlung. Andernfalls ist das Kapital gebunden.

Einen weiteren Aspekt stellt die Einlagensicherung dar. Wer später größere Summen auf dem Handelskonto hinterlegt, möchte sicher sein, dass diese im Fall einer Insolvenz des Forex-Brokers auch sicher ist. Die Regulierung spielt natürlich auch eine Rolle. Bei deutschen FX-Brokern übernimmt diese die BaFin.

Der einfachste Weg, den subjektiv geeignetsten FX-Broker zu finden, führt in der Regel über eine Vergleichsplattform. Diese Portale zeigen, wie viele Währungspaare ein Broker anbietet, wie hoch der Hebel ausfällt, welche Gebühren und welche Mindesteinzahlung auf das Handelskonto anfallen.

Zum Schluss gibt dieses kurze Video einen kleinen Einblick in die dynamische Welt des Forexhandels.

Kommentare laden

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen