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Politik
Griff heute parteiintern gegen seinen Kritiker durch: Günther Albel (SPÖ) © 5min.at

Albel im Interview:

„Den Stil einer uralten Politik kann ich nicht mittragen!“

Villach – "Es war eine extrem schwierige Situation in meinem Leben. Ich bin ein Teamplayer und kenne auch nur solche, auch parteiintern sind wir eine Mannschaft. Heute aber den Schritt zu setzen, jemand das Misstrauen auszusprechen, war sehr schwierig für mich," meint Günther Albel im Gespräch mit 5 Minuten rund um den Ausschluss von Richard Pfeiler aus dem SPÖ-Klub.

Aber, so Albel „die Mehrheit war da, 22 von 23 waren für den Ausschluss von Pfeiler. Eine weitere Abstimmung galt aber auch unserem Kurs und dem Programm. Diese wurde zu 100% von unserem Team heute getragen.“ Das die SPÖ damit die Mehrheit verliert und es nicht leichter wird, bestätigt auch Albel: „Man muss sich nun noch mehr um die Mehrheiten kümmern. Wir haben dies aber auch bisher getan und die Zusammenarbeit mit den anderen Parteien war gut. Es gab in Summe eine gute Kooperation. Ab morgen führen wir Gespräche mit allen, um damit das Beste für Villach herauszuholen. Ich sehe dies als demokratiepolitisch normalen Weg den wir nun gehen.“

„Einen Deal, den ich nicht mittragen kann“

Zur Kritik von Richard Pfeiler meint der Bürgermeister: „Kritik ist ein ganz wichtiger Punkt und hat auch mein ganzes Leben bestimmt. Ich habe gelernt mit Kritik umzugehen, in dem man sie aufnimmt und ernst nimmt. Das was Richard Pfeiler hingegen gemacht hat, mit seiner Sicht, er dann aufgestanden und gegangen ist, halte ich für einen Deal den ich nicht mittragen kann. Man kann offen diskutieren! Er hingegen hat aber offensichtlich einen anderen Stil, den einer uralten Politik, die ich nicht mittragen kann.“

Wutti Nachfolge?

Fest steht auch, dass die bisherige Geschäftsführerin des Gemeinderatsklubs „Ines Wutti mit Ende Juni zurücktreten wird und wiederum einen anderen Job nachgeht.“ Und die Nachfolge: „Über eine Nachfolge zu spekulieren, wäre jetzt zu früh. Wir haben heute wichtige Entscheidungen für die Partei getroffen, die Frage der Clubführung werden wir in den kommenden Wochen führen“, schließt Albel.

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