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Politik
Nunmehr meldete sich auch der freiheitliche Stadtparteiobmann und Stadtrat Erwin Baumann zur Causa "Pfeiler" zu Wort. © 5min.at

Reaktion von Erwin Baumann (FPÖ):

„Personalentscheidungen sind zu respektieren“

Villach – Zum Ausschluss des früheren Vizebürgermeisters Pfeiler aus dem SPÖ-Gemeinderatsklub sagte heute der freiheitliche Stadtparteiobmann Stadtrat Erwin Baumann, "es sei gute Tradition in der FPÖ, Personalentscheidungen der politischen Mitbewerber zu respektieren". Er sieht den Bürgermeister nun gefordert sich in Führungsqualität und Entscheidungsstärke zu beweisen.

Für politische Beobachter sei aber auch offensichtlich, dass die jüngsten Entwicklungen den „Anfang vom Ende des roten Villach“ darstellen würden. Das bevorstehende freie Spiel der politischen Kräfte mit wechselnden Mehrheiten könne nicht kaschieren, dass der Bürgermeister angezählt sei. Baumann wörtlich: „Wir erwarten uns von einem Bürgermeister klare Standpunkte und Entscheidungen. Ein wankendes Stadtoberhaupt, das überwiegend mit sich selbst beschäftigt ist, kann sich Villach mittelfristig nicht leisten.“ Daher werde genau zu beobachten sein, ob es dem Bürgermeister gelingen werde, in den nächsten Wochen Führungsqualität und Entscheidungsstärke zu beweisen. „Ein Bürgermeister, dem es nicht glückt, stabile politische Mehrheiten zu finden, muss selbst wissen, was zu tun ist!“, warnte Baumann abschließend.

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