Zum Thema:

21.06.2017 - 09:47„Die Zukunft von Villach liegt nicht in Kasachstan“09.06.2017 - 15:17„Frequenzmessung ja – aber bitte vergleichbar!“09.06.2017 - 08:59Villach rutscht aus den TOP 1008.06.2017 - 13:2510 Chöre laden zum Mitsingen ein!
Politik
Pfeiler nahm heute in einer einberufenen Pressekonferenz Stellung zum Klubausschluss © KK

Pfeiler nach Klubausschluss:

„Werde einen Plan V vorlegen“

Villach – Der aus dem SPÖ-Klub ausgeschlossene Richard Pfeiler sparte heute in seiner Pressekonferenz im Cafe 29er nicht mit Kritik an Villachs Bürgermeister. Albel gehe es darum „die eigene Macht mit allen Mitteln abzusichern.“

Pfeiler habe gestern vor der Sitzung, die seinen Ausschluss brachte, ein Schreiben „mit einem Appell zur Rückkehr und Umkehr an alle Mitglieder der Gemeinderatsfraktion der SPÖ gesendet.“ Er habe weiters Albel eine Protestnote übereicht, wo er darauf hingewiesen habe, dass er „seit Monaten gemobbt und mürbe gemacht werde“. Vor allem das Mobbing durch Christopher Slug sei auf „hinterhältige Art und Weise mit einem Fakeprofil“ erfolgt. Dies sei eine „Ungeheuerlichkeit auf diese Art und Weise mit Mitgliedern des Gemeindeinrates umzugehen“. Dabei fehlte Pfeiler eine klare „Distanzierung“ Seitens Albel und es wäre „halbherzig“ gewesen.

Keine sachliche Diskussion

Pfeiler meinte bei der Pressekonferenz, er habe gestern nicht die Möglichkeit gehabt, sich zu verteidigen. „Kritik gehört zum Recht eines Parteimitgliedes und Funktionärs. Dies entspricht auch unserem demokratischen Standard. Die Diskussion konnte nicht sachlich geführt werden. Man blieb lieber bei Untergriffen. Daher habe ich mich entschlossen, die Sitzung zu verlassen“.

Pfeiler übertrug die Pressekonferenz auch auf Facebook - © Facebook Pfeiler

Das Sittenbild der SPÖ Villach sei laut Pfeiler ein trauriges und die Affären bekannt. Die Negativschlagzeilen sprechen Bände und man müsste sich bei den Villacherinnen und Villachern eigentlich entschuldigen. Albel habe laut Pfeiler viele enttäuscht, dies habe mit dem Weg eines Sozialdemokraten nichts zu tun. Ebenso stellte Pfeiler fest: „Die Heckschützen bleiben drinnen und die, die kritisieren, die, die es ernst nehmen, werden vor die Tür gesetzt. Das hat die SPÖ nicht verdient.“

Mehrheit fahrlässig aufs Spiel gesetzt

Fahrlässig und leichtfertig sei die Mehrheit aufs Spiel gesetzt worden. „Ich werde die Entscheidung bis zum Schiedsgericht der Bundespartei bekämpfen“, meinte Pfeiler. Seiner Meinung nach sei „Albel nicht kritikfähig, es gibt für ihn nur Freund oder Feind“.

Pfeiler will Plan „V“ vorlegen

„Mein Blick ist in die Zukunft gerichtet. Ich werde mich mit Anwälten beraten und den Weg zum Parteischiedsgericht gehen. Ebenso werde ich nun als Gemeinderat ohne politisches Korsett in die Zukunft gehen“, erklärte Pfeiler. Er wird „einen Plan V für Villach vorlegen“ und bei der nächsten Gemeinderatssitzung bereits Anträge einbringen.

Kommentare laden
Zum Thema

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen