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Wirtschaft
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Förderprogramm "Berg-Rad-See" gut genutzt

9 Millionen für den Tourismus

Villach Land – Damit die Gemeinden die Kärntner Tourismusstrategie umsetzen und die höchste Konzentration südlichen Lebensgefühls in ganz Kärnten durchgängig erlebbar wird, wurde im Land im Vorjahr eine neue Förderschiene entwickelt: "Den Berg-Rad-See-Topf im Gemeindereferat gibt es zum ersten Mal. Damit unterstützen wir nachhaltige, touristische Infrastruktur in den drei Kernthemen, die der Tourismusstrategie entsprechen und den Gästetrends entgegen kommen", erklärt Tourismuslandesrat Christian Benger. Die drei Kernthemen sind die Berg-Rad-See-Infrastruktur in den Gemeinden.

„Der Gast will das Land erleben, will sich in der Natur bewegen, Land und Leute kennen lernen. Dafür brauchen wir Infrastruktur, die die Gäste dazu einlädt und die etwas Besonderes ist“, beschreibt Benger. Dieses Gästeverhalten belegen auch sämtliche Studien und Marktforschungen.

Bereits 9 Millionen Euro investiert

Heute, Dienstag, wurde in der Regierungssitzung Bilanz gezogen. Die Initiativen der Gemeinden können sich sehen lassen. Das Land stellte 2016 und 2017 bis dato 2,7 Mio. Euro aus dem Berg-Rad-See-Topf für konkrete Projekte zur Verfügung. 30 Gemeinden investierten in Summe knapp 9 Mio. Euro in touristische Infrastruktur, die auch der heimischen Freizeitwirtschaft zu Gute kommt.

Neues schaffen

„Wir haben Produkte und Infrastruktur, die funktionieren, aber sie sind Durchschnitt. Daher war eine Fördervoraussetzung, dass die Gemeinden etwas Besonderes, etwas Neues schaffen“, so Benger. Gesagt, getan: So entsteht der erste Radcampingplatz am Drauradweg in Kleblach-Lind, das Rad-Kompetenzzentrum im Lavanttal, die Business Beaches in mehreren Strandbädern, Slow Trails in Finkenstein, am Bleistätter Moor, am Afritzer See oder in der Römerschlucht bei Velden, wird der markante Sprungturm in Millstatt neu in Szene gesetzt, oder das Strandbad Rauschelesee zu einem Ganzjahres-Seezugang.

Umsetzung mit regionstypischen Materialien

Allgemein wurden und werden in Gemeinden bei der Sanierung und Neugestaltung, bei Qualitätsverbesserungen oder bei Innovationsmaßnahmen betreffend der See-, Rad- und Berginfrastruktur unterstützt. „Der Einsatz bei der Umsetzung von Projekten von hochwertigen, regionstypischen und naturnahen Materialien mit südlichem Charakter (Holz, Glas…) ist eine weitere klare Vorgabe“, so Benger.

Bauliche und investive Maßnahmen in Strandbädern sowie der damit verbundene Planungsaufwand zur Attraktivierung und Inszenierung der Seengebiete, die Errichtung, Adaptierung und Sanierung von Räumlichkeiten wie Umkleideräume, Gastronomiestätten, Verkaufsflächen, Eingangsbereiche, Ruheräume etc., werden ebenso unterstützt wie die Errichtung und Adaptierung von speziellen Einrichtungen wie Spielanlagen, Rutschen, Sprungtürmen, Stegen, Wellnessanlagen.

Die Anschaffung von Infrastruktur, die der Angebotsentwicklung im Sinne der Tourismusstrategie des Landes Kärnten entspricht (z.B. Saunafloß, Businessbeach, Begegnungszone) fallen auch in diese Offensive wie die Inszenierung und Ausstattung von Räumlichkeiten und Einrichtungen (z.B. Ruhebereiche, Wellnessbereiche, Gastronomieanlagen, Terrassen, etc.).

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