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© Philipp Schwegler - Photography

Bergrettung Villach mit dabei

Kärntner Einsatzkräfte üben in Slowenien

Villach/Bohinj – In Bohinj (Wochein) mit dem Wocheiner See im Triglav-Nationalpark finden zu Pfingsten grenzüberschreitende Katastrophenschutzübungen unter dem Titel "Cooperate 2017" statt, an denen an die 80 Kärntner freiwillige Einsatzkräfte teilnehmen.

Eingeladen hatte die Organisation des nationalen Zivilschutzes der Republik Slowenien, die federführend verantwortlich ist und mit dem Katastrophenschutz des Landes Kärnten dieses Projekt durchführt. Mit dabei sind Feuerwehren aus dem Bezirk Klagenfurt Land, der Feuerwehr Katastrophenschutzzug III (Klagenfurt Stadt und Land), die Österreichischen Wasserrettung Landesverband Kärnten, die Rettungshundebrigade Kärnten, die Österreichischen Bergrettung mit den Ortsstellen Villach und Klagenfurt und die Landespolizeidirektion.

Viele verschiedene Übungen

Die „Cooperate 2017“ läuft von Freitag, 2.6. bis Pfingstsonntag, 4. Juni. Auf dem Übungsplatz Mačkovec bei Bled sind Kärntens Einsatzkräfte gemeinsam mit den Kollegen aus Slowenien in einem Basiszeltlager stationiert. Von hier aus müssen die fünf Einsatzszenarien, Unfall in einer Naturhöhle, Bergung von Menschen aus Trümmern eines eingestürzten Hauses, Löschen eines Waldbrandes, Menschenrettung nach einem Canyoning-Unfall, Vermisstensuche in unwegsamen Gelände mit Suchhunden und Vermisstensuche im Wasser mit Tauchern abgearbeitet werden, schildert der Katastrophenschutzbeauftragte des Landes Kärnten, Markus Hudobnik, der ebenfalls an der Übung teilnimmt.

Ziel ist es, die gemeinsamen Arbeitsweisen auszutauschen und unter erschwerten Bedingungen zu bewältigen. Dabei müssen die persönliche Verständigung und die mobile Kommunikation mittels Funkgeräten unter den Einsatzorganisationen der beiden Länder gemeistert werden.

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