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"Aktion scharf"

Lignanobann für 6 Österreicher

Lignano – Alkoholexzesse, öffentliches Urinieren, Vandalismus und Umweltverschmutzung. Für diese und weitere Verfehlungen wurden nun sechs Österreicher offiziell aus Lignano verbannt. Die italienische Polizei greift durch.

Die angekündigte „Aktion scharf“ zeigt erste Auswirkungen. Immer wieder ist von Störungen der öffentlichen Ruhe und Verwüstungen der Ortschaft während des Pfingstwochenendes zu lesen. Für besonders schwere Fälle soll es nun eine bis zu dreijährige Einreisesperre als Strafe geben können. Wer sich also besonder daneben benimmt, muss zukünftig zuhause bleiben. Sechs Österreicher (darunter zwei Grazer) wurden bereits aus Lignano verbannt. Einer davon wurde beim „Urinieren vor Minderjährigen“ erwischt. 15 weitere Österreicher wurden wegen Trunkenheit oder „Urinierens im öffentlichen Raum“ angezeigt. Fünf mussten in ein örtliches Spital eingeliefert werden. Auch heuer wurden Strand und Straßen durch feiernde Gäste verschmutzt.

Eskalation bereits am ersten Tag

Noch zweieinhalb weitere Tage dauert das mittlerweile legendäre Lignano Pfingstwochenende. Über 200 Polizeibeamte, darunter auch Kollegen aus Kärnten, sollen für einen gesitteten Ablauf der Megaparty sorgen. Bereits am ersten Tag fielen sechs Österreicher so unangenehm auf, dass sie Lignano verlassen mussten.

21-jähriger Salzburger verletzt

Am Samstag gegen 20:30 fiel ein Salzburger aus einer Höhe von vier Metern und erlitt eine Kopfverletzung. Er wurde in der Intensivstation Udine behandelt. Der Mann ist durch ein Dachfenster aus Plexiglas gebrochen.

Heimische Polizisten in Lignano

Seit mittlerweile drei Jahren werden die italienischen Polizisten zu Pfingsten in Lignano unterstützt. Im heurigen Jahr begann der Einsatz für die Kärntner Beamten am Donnerstag und wird bis einschließlich Pfingstsonntag, 4. Juni dauern. Da die Kärntner Polizisten keine hoheitlichen Befugnisse haben, werden die anfallenden Amtshandlungen von den italienischen Kollegen geführt. Soweit diese österreichische Staatsangehörige betreffen, werden die Kärntner Polizisten zur Beratung und Unterstützung – unter anderem zur Überwindung der Sprachbarriere – hinzugezogen.

Social Media Hit „Spotted: Lignano“

Aber vor allem via Facebook hat sich die “Partymeute” schon intensive auf Lignano 2017 vorbereitet. Die Social Media Site von „Spotted: Lignano“ zum Beispiel ist ein beliebter Kommunikationspunkt für alle Lignano-Begeisterten rund um Pfingsten 2017. So werden bei der Site nicht nur Mitfahrgelegenheiten an die Adria gesucht, sondern auch Hoteltipps, freie Schlafplätze oder in Lignano verloren gegangene Wertsachen oder Dokumente gepostet. Über 6.000 Follower kommunizieren auf der Page aber auch über die schrägsten Vorfälle, die besten Partytreffs und die heißesten Clubs und Discos. Schaut mal rein ….

Spotted: Lignano - © KK

Und ein paar Worte von Petutschnig Hons aus Schlatzing

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