Zum Thema:

27.06.2017 - 12:37Derek Ryan: Vom Adler zur festen Größe der NHL27.06.2017 - 09:00K.O.-Tropfen – Die Gefahr lauert im Glas27.06.2017 - 07:48Einsatzreicher Abend für die Polizei26.06.2017 - 20:17Gestohlenes E-Bike auf Streife entdeckt
Politik
© KK

Reaktion auf Baumann-Kritik

„Frequenzmessung ja – aber bitte vergleichbar!“

Villach – In unserem heutigen Artikel "Villach rutscht aus den TOP 10" kritisiert FPÖ-Baumann die SPÖ und insbesondere Bürgermeister Günther Albel ob des Ergebnisses einer Studie von "City Team", in der Villach aus der Top 10 der am meisten frequentierten Innenstadtlagen Österreichs fällt. Der Geschäftsführer des Stadtmarketings, Gerhard Angerer, findet dazu deutliche Worte.

Baumann bezeichnete das Ergebnis der von „City Team“ erstellten Studie als logische Konsequenz aus der ideenlosen Politik der SPÖ und ihres Bürgermeisters Günter Albel.

Reaktion von Gerhard Angerer, Geschäftsführer Stadtmarketing, im Wortlaut:

In Bezug auf die Pressemeldung zur Frequenzmessung in österreichischen Städten der Firma „CITY Team“ erlaube ich mir anzumerken, dass sich mir der methodische Hintergrund nicht erschließt. Frequenzen in einer Oktoberwoche zu zählen und darauf auf die Gesamtentwicklung eines Jahres zu schließen, ist doch sehr gewagt. Zudem ist bekannt, dass viele Städte – so wie auch Villach – über eine permanente Frequenzmessung verfügen, wir die Daten auch veröffentlichen und die natürlichen Schwankungen in alle Richtungen auch dokumentiert werden.

Unsere Frequenzmessung (Scanmethode) zählt mit einer garantierten Genauigkeit von 95% täglich und das das gesamte Jahr. Unser Ergebnis bringt im Jahr 2016 8.174.777 Frequenzen, das entspricht einem Wochenschnitt von 157.207. Es gilt jedoch auch die Tatsache, dass es aufgrund von vielen Faktoren (Feiertage, Veranstaltungen, Wetter u.v.m.) natürliche Verschiebungen gibt und „Frequenz“ nicht zwingend mit „Innenstadtbesucher“ gleichzusetzen ist.

Da das Thema auf diversen sozialen Medien zur „politischen Spielwiese“ mutiert, erlaube ich mir in diesem Zusammenhang auch den Hinweis zu bringen, dass wir im Vorjahr eine Steigerung von 1,8% verzeichnen konnten. Oberflächlich und zu kurz gegriffen wäre, wenn Frequenzzahlen mit Kaufkraft, Umsatz oder der Kundenanzahl in unseren Geschäften in einen direkten Zusammenhang gestellt werden.

Unsere verantwortlichen politischen Entscheidungsträger – und zwar alle – werden über diese Daten im Rahmen unseres Jahresberichtes informiert. Ein Blick darauf wäre hilfreich um objektive Aussagen zu treffen, da die innerstädtische Wirtschaftsentwicklung mit unrecherchierten Kommentaren ganz sicher nicht stimuliert wird.

Kommentare laden

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen