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Kein gemeinsamer Fahrplan:

Konkurrenzkampf am Weißensee

Weißensee – Zwei private Schifffahrts-Unternehmen konnten sich zu Saisonbeginn auf keinen gemeinsamen Fahrplan auf dem Weißensee einigen. Nun sorgte die Konkurrenz der beiden Unternehmen sogar dazu, dass ein Steg-Anlegeverbot ausgesprochen wurde.

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Bereits seit 85 Jahren betreiben Familie Müller und Familie Winklerdie Linien-Schifffahrt am Weißensee. Seit Familie Müller jedoch ein neues Schiff dazugekauft hat, herrscht ein erbitterter Konkurrenzkampf zwischen den Schifffahrts-Betreibern. Daraus folgte, dass man sich auf keinen gemeinsamen Fahrplan einigen konnte und einige Schiffe teilweise leer über den See fahren.

Auf die ausbleibenden Gäste durch den großen Konkurrenzkampf reagierte Familie Müller mit einem Anlegeverbot an einem privaten Steg am Ostufer des Sees. Damit darf der Kapitän des zweiten Schifffahrtsbetreiber nicht mehr dort anlegen. Sobald es eine Einigung beim Fahrplan gibt, könne Familie Winkler wieder bei ihnen anlegen, so Müller.

Familie Winkler kündigte Einspruch gegen den Gerichtsentscheid des Anlegeverbots an.

Die anderen acht Anlegestege am Weissensee werden nach wie vor von beiden Schifffahrts-Betrieben angefahren.

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