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Politik
Präsentation des Mobilitätskonzeptes Villach 2035: Dr. Kurt Fallast und Stadtrat Harald Sobe sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. © OSKAR HÖHER; STADT VILLACH; KK

Verkehrsreferent Harald Sobe präsentiert:

Ergebnisse zur Mobilitätsstudie

Villach – Die Fakten des neuen Villacher Mobilitätskonzeptes sind spannend: Alternative Verkehrsmittel werden in den nächsten 20 Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen und der individuelle KFZ-Verkehr wird stark rückläufig sein.

Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Experten der Villacher Verkehrskommission erarbeitete das Büro PLANUM unter der Leitung von Dr. Kurt Fallast Ideen, Visionen und rasch umsetzbare Vorschläge für die zukünftige Villacher Mobilität. „Wir sind eine Stadt, die immer am Puls der Zeit ist und zwei Schritt voraus sein möchte“, erklärte Verkehrsstadtrat Harald Sobe. „Vieles in unserem Verkehrssystem ist bereits jetzt zukunftsfit, Einiges werden wir beraten und anpassen, aber auch neu definieren.“

Dr. Kurt Fallast präsentierte die Ergebnisse seiner breit angelegten Befragungen der heimischen und einpendelnden Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. „Sehr lobenswert ist, dass Villach gleich auch die Region mit ins Boot geholt hat“, würdigte der Experte das Engagement. „Verkehr hört nicht an der Stadtgrenze auf.“

Stadt der kurzen Wege

Fallast erläuterte, dass nachhaltiger Mobilität die Zukunft gehöre: Nichtmotorisierte Verkehrsmittel, der öffentliche Verkehr in noch umweltfreundlicherer Variante, wären Gebote der Stunde. „Moderne Mobilität ist natürlich auch Thema der Raumplanung, weil die Stadt der kurzen Wege lebenswerter, sicherer und attraktiver für alle Bevölkerungsgruppen ist“, betonte   Fallast. Die komfortable Vernetzung des öffentlichen Verkehrs, sichere Wege für Radfahrer und Fußgänger, ein nachhaltiges Transportwegenetz und die Reduzierung der Verkehrsflächen wäre eine wichtige Aufwertung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Stadt. Fallast: „Car-Sharing, am besten mit E-Fahrzeugen, Elektromobilität in jeder Form, aber auch Mitfahrmodelle liegen voll im Trend.“ Stadtrat Sobe versicherte, Villach denke laufend über Fördermöglichkeiten für visionäre Pioniere nach, um den innovativsten Lösungen optimale Chancen zu ermöglichen.

Präsentation der Ergebnisse - © OSKAR HÖHER; STADT VILLACH; KK

Viel Platz für Fußgänger

„Außerdem planen wir die Mobilität eng vernetzt mit unserem aktuellen Stadtentwicklungskonzept“, beteuert Sobe. „Wir berücksichtigen moderne Entwicklungen, gestalten offensiv und räumen beispielsweise den Fußgängern in unserer Altstadt sehr viel Platz ein.“ Auch Fallast würdigte das erfolgreiche Villacher Bemühen: „In der modernen Stadtgestaltung gibt es in Villach bereits etliche gute Beispiele, etwa den neuen Hans-Gasser-Platz.“

Die Durchlässigkeit der Stadt für Radfahrer und Fußgeher sei unerlässlich in der Zukunft. „Für eine Entfernung bis zu fünf Kilometern ist das Rad das schnellste Verkehrsmittel“, ergänzte Fallast. „Moderne Abstellmöglichkeiten, Bike-Sharing und Aufladestationen planen wir gerade“, kündigte auch Sobe an. Das Mobilitätskonzept Villach 2035, das nun in den Gremien beschlossen werden muss, sieht auch leistungsstarke multimodale Knoten vor. Das sind zentrale Stellen, an denen sich E-Taxis sammeln, E-Autos aufgeladen und vermietet werden können.

Stadtbahn ausweiten

Stadtrat Sobe ergänzte, dass die Stadtbahn in Villach auf einem guten Weg ist: „Wir arbeiten eng mit den ÖBB zusammen, schaffen in Landskron gerade eine neue Haltestelle und denken an die Erweiterung der Stadtbahn zwischen den Gemeinden Treffen und Finkenstein.“

Fallast und Sobe dankten den Bürgerinnen und Bürgern, die sich bei der Erstellung des Mobilitätskonzeptes Villach 2035 engagiert eingebracht hatten. Im Rathaus Villach ist noch bis 27. Juni eine interessant aufbereitete Ausstellung über die Mobilitätsstudie während der Amtszeiten zu besichtigen.

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