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Hintergrund
Archivfoto vom letzten Assistenzeinsatz 2016 in Afritz am See © Arno Pusca/Bundesheer

Nach schweren Unwetter:

Villacher Pioniere – Assistenzeinsatz in Wolfsberg

St. Magarethen – Nach dem schweren Unwetter am Mittwoch, den 21. Juni 2017, im Raum St. Magarethen bei Wolfsberg wurde der Weißenbach zu einem reißenden Fluss und auch andere Bäche traten über die Ufer. Auf Grund der Gefahr von weiteren Überschwemmungen und Vermurungen bei nachfolgenden Unwettern wurde heute durch die Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg das Bundesheer zur Unterstützung angefordert.

Die Folgen der sintflutartigen Regenfälle am Mittwoch waren verheerend. Die Weißenbach-Landesstraße wurde auf einer Länge von vier Kilometer überschwemmt und musste gesperrt werden. Das Kurzentrum in Bad Weißenbach wurde teilweise auch überflutet und die 100 Gäste und Mitarbeiter des Kurbades mussten evakuiert werden. Wasser und Schlamm standen im Keller und im Erdgeschoß bis zu einem halben Meter hoch. Durch das Unwetter kamen jedoch glücklicherweise keine Personen zu Schaden. Die Feuerwehren des Mittleren Abschnittes vom Bezirk Wolfsberg waren mit insgesamt 15 Wehren, 26 Fahrzeugen und ca 150 Mann im Einsatz.

Nach erster Erkundung heute Vormittag befinden sich seit Mittag ein Pionierzug mit 43 Soldatinnen und Soldaten auf dem Weg in das Einsatzgebiet in das Stadtgemeindegebiet Wolfsberg, um die zivilen Einsatzkräfte bei den Aufräumungsarbeiten zu unterstützen. Der Einsatz wird über das Wochenende hinweg bis voraussichtlich Montag andauern.

Einsatz in Afritz 2016

Am Samstag, den 1. Oktober 2016, hatten die Pioniere des Pionierbataillons 1 aus Villach nach über 21.000 Arbeitsstunden ihren Einsatz in der Gemeinde Afritz am See beendet. Die Soldaten haben die Ortschaft von Schlamm und Geröll befreit, sowie Behelfsbrücken errichtet. Zu Beginn des Einsatzes unterstützten 75 Pioniere mit Baggern und schwerem Gerät die Feuerwehr und die vielen freiwilligen Helfer bei den Aufräumarbeiten.

Villacher Pioniere

Das Pionierbataillon 1 ist in der Garnison Villach beheimatet. Seine Soldaten sind besser bekannt unter dem Namen „Villacher Pioniere“. Zu den Aufgaben des Bataillons zählen die Ausbildung von Einheiten für Auslandseinsätze, Katastropheneinsätze und humanitären Hilfe sowie die Pionierunterstützung von Kampftruppen (Bau von Behelfsbrücken, Instandsetzung von Straßen und Wegen, etc.). Für die Ausbildung der Pioniersoldaten bieten die Rohr- und die Hensel-Kaserne mit ihren umliegenden Übungsplätzen die optimalen Voraussetzungen. Das Bataillon verfügt über moderne Ausrüstung wie Hydraulikraupenbagger, Baggerlader, Schreitbagger und Faltstraßen. Im Assistenzeinsatz in der Gemeinde Afritz kamen vor allem Drehkranzbagger, Frontmuldenkipper, Kipper, Kettendumper und auch Minibagger zum Einsatz.

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