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Politik - Villach
Geschafft. Die Beteiligten am ersten Villacher Bürgerrat waren nach zwei Tagen Beratung bester Stimmung und gleichermaßen erschöpft wie zufrieden.
Geschafft. Die Beteiligten am ersten Villacher Bürgerrat waren nach zwei Tagen Beratung bester Stimmung und gleichermaßen erschöpft wie zufrieden. © Peter Plaikner

250 Stunden freiwilliges Engangement:

Villachs neue Bürgerräte dachten über Innenstadt nach

Villach – Der erste Villacher Bürgerrat war an Intensität kaum zu übertreffen. Die Aufgabe der neuen Bürgerräte war es, über neue Wege für die Altstadt zu diskutieren. Weiter geht es am 3. Juli mit einem öffentlichen „Bürgercafé“, zu dem Bürgermeister Günther Albel alle interessierten Villacherinnen und Villacher herzlich einlädt.

 2 Minuten Lesezeit (256 Wörter)

17 Beteiligte, vier Betreuer, 250 Stunden freiwilliges Engagement für die Gemeinde – dokumentiert durch Protokolle, Fotos, Videos und Live-Zeichnungen: Der erste Villacher Bürgerrat war an Intensität kaum zu übertreffen. Die per Zufallsprinzip ausgewählten Teilnehmer erarbeiteten zwei Tage lang Vorschläge für die Zukunft der Innenstadt. „Inhaltlich möchte ich dazu vorerst nur so viel verraten: Wasser und Grün spielen eine unerwartet große Rolle“, sagt Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle, die das Projekt gemeinsam mit den Experten Ruth und Alfred Rindlisbacher sowie Peter Plaikner begleitet. Die Aufgabenstellung reicht dabei von der räumlichen Definition über die Alltagstauglichkeit bis zur Buntheit des Zentrums.

Beteiligungsmodell eines Bürgerrats

Ziel dieses partizipativen Projekts ist eine möglichst breite inhaltliche Grundlage für alle politischen Entscheidungen zur Weiterentwicklung der Villacher Innenstadt. Auf Vorschlag von Bürgermeister Günther Albel wurde dazu das Beteiligungsmodell eines Bürgerrats gewählt, wie es z. B. Vorarlberg für solche Fälle sogar in der Landesverfassung verankert hat. Dabei werden zwischen zwölf und zwanzig Personen nach repräsentativen Kriterien sowie Zufallsprinzip ausgesucht und um freiwillige Mitarbeit ersucht. Überraschtes Fazit eines Teilnehmers: „Man muss sich nicht davor kennen, um gemeinsam viel zu erreichen.“ Denn die Ergebnisse dieser Beratungen sind nahezu immer konstruktiv und kreativ.

Sie werden, nachdem sich auch die Resonanzgruppe mit den Ergebnissen der Bürgerräte-Diskussion beschäftigt hat, in Villach am 3. Juli in einer öffentlichen Veranstaltung, dem so genannten Bürgercafé, ab 18.30 Uhr im Bambergsaal präsentiert und diskutiert. Die Bevölkerung ist zu möglichst reger Beteiligung eingeladen.

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