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Politik - Villach
Nationalratsabgeordneter Wendelin Moelzer (FPÖ) © Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Christian Hofer

Schienenverkehr Villach-Feldkirchen

Nur 7 von 66 Bahnübergängen überschrankt!

Villach-Feldkirchen – Der Nationalrat Wendelin Mölzer fragte parlamentarisch die zu erwartende Entwicklung des Zugverkehrs, insbesondere des Güterzugverkehres zwischen Villach - Feldkirchen - St. Veit an. Nachdem mit einer eklatanten Erhöhung des Schienenverkehrs gerechnet wird, fordert Mölzer nun Maßnahmen zum Schutz der Anwohner.

Eine detaillierte Anfrage des Abgeordneten betrachtet die aktuellen Zahlen des Schienenverkehrs auf den Strecken, sowie die Prognose der Entwicklung bis 2025. Aktuell befahren z. B. im Schnitt täglich 26 Personenzüge und 10 Güterzüge die Strecke Feldkirchen – Villach Hbf. Bis zum Jahre 2025 soll sich die Anzahl geschätzt auf 33 Personenzüge und 19 Güterzüge erhöhen.

Deutlich mehr Züge und zu wenig Schutz

„Aufgrund dieser Zahlen des Bundesministeriums ist der Schluss zulässig, dass es hinkünftig für die Anrainer des Bahnabschnittes Villach–Feldkirchen–St. Veit zu einer eklatanten Steigerung der Lärmbelastung kommen wird“, so der Kärntner Abgeordnete zum Nationalrat Wendelin Mölzer.
Zudem sei es, so Mölzer, verwunderlich, dass auf dieser Strecke seit Jahrzehnten, offensichtlich in der ursprünglichen Erwartung, dass nur vergleichsweise langsame und leise Personenzüge fahren, keinerlei Maßnahmen in Sachen Lärmschutz erfolgt sind. Ebenso aus der Anfragebeantwortung ersichtlich – nur 7 von 66 Bahnübergängen sind mit Schranken gesichert. „Hier wurden in der Vergangenheit bestehende Schranken-Anlagen sogar abgebaut, so der freiheitliche Abgeordnete weiter, und hinzu kommt der Umstand, dass es laut Anfragebeantwortung in dem vor allem entlang des Ossiacher Sees dicht besiedelten Gebiets keinerlei Tempolimits für Züge vorgesehen sind.“

Tempolimits, Bahnübergänge und Lärmschutzmaßnahmen erforderlich!

Mölzer kündigt nun an, aktiv zu werden. Tempolimits für Güterzüge, beschrankte Bahnübergänge und der Ausbau von Lärmschutzmaßnahmen sollen die Anwohner in Zukunft vor den Auswirkungen des steigenden Schienenverkehrs schützen.

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