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Politik - Villach
Die Vorwürfe gegen Johanna Limpl-Trodt verhärten sich.
Die Vorwürfe gegen Johanna Limpl-Trodt verhärten sich. © BZO-Landtag

Starke Kritik aus eigenen Reihen:

Affäre um Trodt-Limpl und Korak geht weiter

Klagenfurt – Wie wir bereits im Juni berichteten, besteht der Verdacht, dass 22.400 Dollar aus der BZÖ-Parteikasse in einen erfundenen Englisch-Kurs für Ex-BZÖ-Chefin Johanna Todt-Limpl und deren ehemaligen Stellvertreter Wilhelm Korak geflossen sind. BZÖ-Kärnten Landesobmann Helmut Nikel äußert sich nun zu den Vorwürfen und fordert den Rücktritt der beiden Abgeordneten.

 1 Minuten Lesezeit (171 Wörter) | Änderung am 18.07.2017 - 14.55 Uhr

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Mehr Schein als Sein?

In Bezug auf die Vorwürfe Parteigelder veruntreut zu haben, erhärtet sich nun massivst der Verdacht der Urkundenfälschung. „Die Ungereimtheiten betreffen jedoch nicht nur Trodt-Limpl, sondern auch Wilhelm Korak“, betont BZÖ-Kärnten Landesobmann Helmut Nikel, der erneut festhält, dass Korak bereits zugegeben habe, Parteigelder für private Zwecke missbraucht zu haben.

Mehr Ungereimtheiten

„Leider sind dies nicht die einzigen Vorwürfe, die wir im Rahmen einer Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft einbringen mussten. Vielmehr gibt es auch fragliche Verträge, gewaltige eigenmächtige Ausgaben und astronomische Rückzahlungen an das Bundes-BZÖ, über welches beispielsweise Reisekosten abgerechnet wurden. Reisekosten, die alleine im Jahr 2016 unvorstellbare 75.000 Kilometer überschreiten dürften. Dem nicht genug, hat man im selben Jahr in Kärnten rund 2400 Liter Diesel getankt und über das BZÖ verrechnet. Damit würde sich eine zusätzliche Erdumrundung ausgehen. Dem BZÖ liegt aber kein Nachweis mittels Fahrtenbüchern vor. Das Ausmaß der gesamten Situation ist unvorstellbar. Ein Rücktritt der beiden Abgeordneten ist jetzt mehr als überfällig“, schließt Nikel.

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