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Aktuell - Villach
Den Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg bekommen wir kommendes Wochenende vorallem auf unseren Autobahnen zu spüren. © KK

Ferienbeginn Bayern:

Höhepunkt des Urlauberreiseverkehrs

Villach – „Kilometerlange Staus Richtung Süden, Verkehrsüberlastung im Osten“, so lässt sich das kommende Wochenende mit nur einem Satz charakterisieren. In Bayern und Baden-Württemberg starten die Sommerferien. „Das Bayern-Wochenende ist eines der stärksten Reisewochenenden im Jahr“, weiß ÖAMTC-Experte Harald Lasser.

Karawanken Autobahn stark staugefährdet

Im gesamten Verlauf der A11, der Karawanken Autobahn und vorallem vor dem Karawanken Tunnel wird der zusätzliche Reiseverkehr der Bayern zu spüren sein. Beachten Sie daher die aktuellen Stauwarnungen und achten Sie gegebenenfalls darauf sich richtig im Stau zu verhalten.

Sicher und rasch durch den Stau

Da Staus neben Verzögerungen auch Unfallrisiken bergen, gibt der ÖAMTC einige Tipps, wie man sich als Fahrzeuglenker bestmöglich verhält:

  • Nähert man sich einem Stau, sollte frühzeitig und – soweit möglich – gleitend gebremst werden, ausreichend Abstand zum Vordermann gehalten und durch Einschalten der Warnblinkanlage der Stau signalisiert werden. Dadurch wird das Risiko eines Auffahrunfalles minimiert.
  • Abstand halten: „Oft wird zu dicht aufgefahren, damit sich andere Lenker nicht vordrängen können. Aber auch bei geringen Geschwindigkeiten sollte unbedingt ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden“, so der ÖAMTC-Verkehrstechniker.
  • Fahrstreifen beibehalten und einordnen lassen: Bei stockendem Verkehr wird oftmals mittels Fahrstreifenwechsel versucht, Zeit zu gewinnen. Aber gerade bei viel Verkehr ist das Beibehalten der Fahrspur wichtig für den Verkehrsfluss. Bei Einmündungen oder Engstellen durch Unfälle, Pannen oder Baustellenbereiche kann das richtige Anwenden des Reißverschlusssystems Verzögerungen verhindern.
  • Vorausschauend fahren: „Das Vermeiden von plötzlichen Fahrmanövern ist das Um und Auf eines partnerschaftlichen Miteinanders auf der Straße“, erklärt Nosé. Dazu gehören z.B. das Vermeiden häufiger Fahrstreifenwechsel sowie das rechtzeitige Blinken bei Fahrstreifenwechsel.
  • Gefahrenstellen zügig passieren: Bei Unfällen oder Pannen sollte man sich nicht von den Geschehnissen ablenken lassen. Wenn bereits Einsatzkräfte vor Ort sind, sollten Lenker zügig weiterfahren.
  • Rettungsgasse bilden: In Österreich ist seit 1. Jänner 2012 die Rettungsgasse auf mehrspurigen Richtungsfarbahnen verpflichtend. „Bei einer zweispurigen Autobahn wird die Rettungsgasse in der Mitte zwischen den beiden Fahrstreifen gebildet. Bei drei Fahrstreifen muss die Gasse zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen gebildet werden“, erklärt Nosé.
  • Nerven bewahren: Aggression im Straßenverkehr ist sehr gefährlich. „Auch wenn es schwer fällt, sollte also Ruhe bewahrt werden. Lieber ein wenig Zeit als die Beherrschung verlieren“, appelliert Nosé abschließend.
  • Pausen einlegen – Unfälle vermeiden: Wer übermüdet fährt, gefährdet Leben. Wie sich an den vergangenen Wochenenden gezeigt hat, kommt es immer wieder zu Auffahrunfällen, wenn die Konzentration nachlässt. Besonders an Reisesamstagen sind lange Staus und Verzögerungen die Folge. Müdigkeit hinter dem Steuer kündigt sich an. Körperliche Vorboten wie steifer Nacken, gesteigertes Kälteempfinden, schwere Augenlider, Tunnelblick oder der oftmalige Wechsel der Sitzposition sind Alarmzeichen, dass eine Pause dringend notwendig ist.
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