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Wirtschaft
LHStv.in Gaby Schaunig überreicht das Kärntner Landeswappen, v.li.: Landtagspräsident Reinhart Rohr, Simon Grasser und Werner Scherf (Vorstände CTR), LHStv.in Gaby Schaunig, Reinhard Lebersorger (Unternehmensberater) © Augstein

Auszeichnung

CTR erhält Landeswappen

Villach – Seit 20 Jahren gibt es die CTR (Carinthian Tech Research AG). Sie hat sich zu einer der führenden außeruniversitären Forschungsinstitutionen Österreichs im Bereich der Intelligenten Sensorik und Systemintegration entwickelt. Gestern, Mittwoch, fand die Jubiläumsfeier am Standort im High Tech Campus Villach statt.

Kärntner Landeswappen verliehen

Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig gratulierte und verlieh in Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser, gemeinsam mit Landtagspräsident Reinhart Rohr und Landtagsabgeordneten Reinhard Lebersorger, das Recht zur Führung des Kärntner Landeswappens. Die Urkunde wurde an den CTR-Vorstand gemeinsam mit Reinhart Rohr und .

In ihrer Ansprach unterstrich Schaunig die positive Wirtschaftsentwicklung und die sehr guten Arbeitsmarktzahlen in Kärnten. „Impulse in Forschung und Entwicklung sind der Grundstein dafür“, sagte sie. Die Technologiereferentin dankte dem Team und allen Kooperationspartnern der CTR: „Sie sind unverzichtbar für den Standort Kärnten.“ Sie verwies zudem auf den erfolgreichen Wandel in Villach/St. Magdalen: „Wo eine niedergegangene alte Industrie war, haben wir heute einen modernen Standort mit Unternehmen, die weltweit spitze sind.“

CTR wertvoller Werbeträger für Kärnten

Das Recht zur Führung des Landeswappens könne sie auf einstimmigen Beschluss der Landesregierung verleihen, so Schaunig weiters. „Sie tragen Kärnten durch die Verwendung des Wappens in die ganze Welt hinaus. Sie sind ein wertvoller Werbeträger des Landes“, betonte sie.

LHStv.in Gaby Schaunig überreicht das Kärntner Landeswappen an die Vorstände des CTR - © Augstein



Die CTR-Vorstände Werner Scherf und Simon Grasser blickten in Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit der CTR. Die Forschung der CTR werde als Dienstleistung betrieben, regionale Kleinstunternehmen bis hin zu internationalen Konzernen seien Auftraggeber, so Scherf. Er sagte auch, dass die CTR eine wesentliche Rolle im Rahmen von „Silicon Austria“ einnehmen wolle.

Villachs Bürgermeister Günther Albel betonte, „dass die Stadt einst die richtige Zukunftsentscheidung getroffen habe, nämlich Villach zur Mikroelektronik- und Hightech-Stadt werden zu lassen. Man wolle weiter in den Ausbau des Bildungsstandortes investieren und den Technologiepark noch sichtbarer machen“, so Albel.

Villachs Bürgermeister gratulierte mit einer „Villacher Torte“, v.li.: Bürgermeister Günther Albel die CTR-Vorstände Simon Grasser und Werner Scherf, Josef Affenzeller (Direktor nationale & internationale Forschung AVL List GmbH) - © Augstein

CTR erfolgreiche Gründeridee

Die CTR basiert auf einer Gründeridee von Land Kärnten, Stadt Villach, Industriellenvereinigung und der deutschen Fraunhofer Gesellschaft. Die Zielsetzung lautete, durch anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung die Innovationskraft der Unternehmen und des Standortes zu stärken. Am Standort in Villach verfügt die CTR über modernste Hightech-Infrastruktur mit Forschungsreinräumen als Herzstück. Das Team umfasst 75 Forscherinnen und Forscher aus insgesamt 14 Nationen.

Modernste Ausstattung für die Forscherinnen und Forscher - © Günther Steinacher



Mittlerweile vertrauen über 270 Forschungspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft auf die Kompetenz der CTR. Rund 50 Projekte führt man pro Jahr durch. Außerdem ist die CTR im bundesweiten Kompetenz- und Exzellenzprogramm COMET vertreten sowie aktiv in zahlreichen EU-Projekten und Forschungsaktivitäten eingebunden. Eng ist die Vernetzung auch mit der Industrie, Universitäten und Fachhochschulen. Diese Kooperationen führten zu über 80 Patenten und mehr als 800 wissenschaftlichen Publikationen.

 

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