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Politik
Viele Zahnräder greifen ineinander für eine zukunftsfitte Altstadt: BürgermeisterGünther Albel mit Bernhard Plasounig (GesellschaftervertreterWirtschaftskammer), Hubert Marko (stellvertretender Stadtmarketing-Aufsichtsratsvorsitzender), Georg Overs (Geschäftsführer TourismusregionVillach), Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Dr,in Petra Oberrauner undStadtmarketinggeschäftsführer Gerhard Angerer. © Oskar Höher

Alles neu macht der Juli

Stadtmarketing neu aufgestellt

Villach – Neue Location, neue Struktur, neue Powerpartner: Villachs Stadtmarketing hat sich zukunftsfit aufgestellt und packt das Thema Altstadt entschlossen an.

Thema Altstadt wird proaktiv angegangen

„Wir haben nachjustiert, um mit innovativen Ideen moderne Wege einzuschlagen und die Herausforderung Altstadt anzunehmen“, stellt Bürgermeister Günther Albel fest. Das Thema ist bekannt und nicht Villach-spezifisch: Die Altstädte und speziell der Handel sehen sich mächtiger Konkurrenz gegenüber. „Wir planen unser Stadtmarketing auf neue Beine zu stellen und neu auszurichten“, bringt es Bürgermeister Günther Albel auf den Punkt. „Wir haben neue Grundlagen geschaffen, die Kräfte gebündelt, damit wir den zukünftigen Entwicklungen die Stirn bieten können.“ Das Stadtmarketing mit seiner neuen Struktur ist ein wichtiger Baustein, damit unser Altstadt-Kraftpaket funktioniert.

Nah am Kunden

Um topaktuell zu wissen, wie die Rahmenbedingungen auch tatsächlich aussehen, wurde die Altstadt mittels professioneller Marktforschung auf ihre Fitness hin gecheckt. „Auch die neuen Bürgerräte sind ein wichtiger Bestandteil des Kraftpaketes“, versichert Bürgermeister Albel. „Sie sind wertvolle Seismographen, damit wir das Ohr unmittelbar bei den Villacherinnen und Villachern haben.“ Künftig will man im Fünf-Jahres- Takt den Markt sondieren, um die Segel entsprechend setzen zu können. „Unsere neue Strategie basiert auf den Ergebnissen der Studie“, erklärt Stadtmarketing-Geschäftsführer Gerhard Angerer. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Villach, das Herz der Alpen-Adria-Region, als hippe Einkaufs-, Genuss- und Wohlfühlstadt mit Tradition und Technologie zu positionieren.“

Standort Altstadt managen

Neu im Stadtmarketing-Team werkt künftig ein Freiflächen- und Standort-Manager, der sich aktiv und professionell um die Entwicklung der Geschäftsstruktur und die Immobilien kümmert. Um Branchen, die das bestehende Angebot attraktiv ergänzen, will man sich damit aktiv bemühen. Lebensqualität und das Wohlfühlen stehen im Mittelpunkt, damit sich die Besucherinnen und Besucher in der Altstadt gern aufhalten. „Mit immer neuen Wohlfühlmaßnahmen zum Verweilen und Flanieren wollen wir die Altstadt als besonders besuchens- und erlebenswert in den Köpfen verankern und Neugier wecken“, verspricht auch Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner. Ihre Aufgabe wird es auch sein, das Förderwesen zu überarbeiten und den Anforderungen entsprechend anzupassen. „Wirtschaftsförderungen sind ein wichtiges Steuerungselement im Gefüge der Altstadt“, ergänzt die Wirtschaftsreferentin. Das Ziel ist eine Förderkulisse, die der Fachmeinung von Expertinnen und Experten vertraut und nicht starre Kriterien abarbeitet.

Kräfte bündeln

Künftig will das Stadtmarketing, das sich mit der Altstadtmärktegesellschaft und dem Co-Quartier fusionieren soll, auch örtlich noch enger mit dem Partner Tourismus zusammenarbeiten. „In unserem neuen Kompetenzzentrum in der ehemaligen Hauptfeuerwache am Hans-Gasser- Platz sind wir auch mit so wichtigen Institutionen wie dem Kirchtag gekoppelt“, erläutert Gerhard Angerer.

Georg Overs, Geschäftsführer der Tourismusregion, erkennt im Schulterschluss nur positive Zukunftsaspekte: „Die Verhandlungen für die räumliche Zusammenführung sind auf einem sehr guten Weg.“ Und Bernhard Plasounig als Vertreter der Gesellschafter des Stadtmarketings freut sich auf die neue Dynamik, mit der das gestärkte Stadtmarketing in die Zukunft geht:“ Ich erwarte mir durch die Synergien, dass mehr Mittel in den operativen Bereich und weniger in die Verwaltung fließen, sowie Doppelgleisigkeiten vermieden werden.“

Noch straffer, noch effizienter

Auch die Ausrichtung von Veranstaltungen in der zukunftsfitten Altstadt will das Stadtmarketing künftig noch intensiver betreuen. „Er geht nicht nur um die großen Player, die bereits bewährte Publikumsmagneten sind“, kündigt Hubert Marko als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtmarketings an. „Wir haben viele Ideen für Kaufkraft fördernde Aktivitäten, wollen unsere Achse zu Kunden und Unternehmern mit besonders kreativen Impulsen stärken.“

Mit der Übersiedelung in den nächsten Monaten soll ein konzertiertes Veranstaltungsmanagement aufgestellt, die Kommunikation nach Innen und Außen optimiert und die Organisation insgesamt gestrafft werden.

Bürgermeister Günther Albel und Stadtmarketingchef Gerhard Angerer. „Alle Zahnräder greifen ineinander, um die Altstadt perfekt zu transportieren. Wir sind bereit.“

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