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Politik
Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann sieht in dem Asyl-Verteilerzentrum in Tarvis eine Provokation seitens der italienischen Regierung. © KK

Zuwanderungsstopp gefordert:

FPÖ-Darmann fordert Stopp von Asyl-Verteilerquartier

Tarvis – Vor dem Hintergrund der Migrationsbewegungen von Afrika nach Italien forderte der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann heute, dem 11. Juli 2017, im Hinblick auf das geplante Asyl-Verteilerzentrum in Tarvis die Bundesregierung und insbesondere Außenminister Kurz auf, mit der Regierung in Rom in Kontakt zu treten.

Laut Darmann sei es eine „klare Provokation der italienischen Regierung, ein Asyl-Verteilerquartier bzw. Auffanglager nur 1,7 Kilometer von der Grenze zu Kärnten bzw. Österreich entfernt errichten zu wollen. Bei einem Verteilerquartier unmittelbar an der österreichischen Grenze wird hier sicherlich keine Verteilung in Italien erfolgen, sondern vielmehr ein Weiterreichen der Asylwerber nach Österreich oder darüber hinaus in Richtung Nordeuropa.“, sagt der FPÖ-Obmann

Mag. Gernot Darmann - © parlament.gv.at

80-100 Migranten in Tarvis

Der zuständige Migrationslandesrat der Region Friaul-Julisch-Venezien, Gianni Torrenti, erklärte kürzlich in einem Interview, er wolle in Tarvis bei der „Caserma Meloni“ ein Identifikations- und Verteilerzentrum für 80 – 100 Migranten einrichten. Gegen diese Pläne gibt es sowohl seitens des bisherigen Bürgermeisterer Renato Carlantoni, als auch seitens des neu gewählten Tarviser Bürgermeisters Renzo Zanette heftigen Widerstand, berichtet Darmann. Er war selbst im vergangenen November bei einem Lokalaugenschein mit Carlantoni in Tarvis und konnte feststellen, dass vom Gebäude weg mehrere Wanderwege und Forststraßen am offiziellen Grenzübergang vorbei direkt nach Kärnten führen.

Kurz muss Nägel mit Köpfen machen

„Wir können das nicht zulassen. Daher sollte Kurz […] Nägel mit Köpfen machen und seiner Verantwortung als Außenminister nachkommen“, erklärt der FPÖ-Obmann. Kurz sei, laut Darmann, als Außenminister auch mitverantwortlich, dass die EU im Mittelmeer diese Schleppertätigkeit ausübt. „Würde die EU nicht seit Beginn der großen Migrationsbewegung selbst als Schlepper agieren und hunderttausende Migranten aus Afrika in die EU holen, hätte auch nicht Italien und in weiterer Folge Österreich und Deutschland unter dieser Last zu leiden. Der Außenminister hat damals dieser europäischen Schleppertätigkeit mit zugestimmt. Österreich soll diese Zustimmung endlich widerrufen.“

Die FPÖ fordert nun also die Bundesregierung, ebenso wie den Landeshauptmann von Kärnten dazu auf, klar Position zu beziehen. Österreich brauche, so Darmann, einen völligen Asyl- und Zuwanderungsstopp, nachdem allein in den vergangenen beiden Jahren 130.000 Asylwerber aufgenommen wurden.

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