EU-Kommision fördert zweite Röhre für Karawankentunnel in St. Jakob im Rosental - 5 Minuten - Nachrichten & Aktuelles

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Wirtschaft - Villach
Der Bau einer zweiten Röhre ist ein wichtiges Projekt für Kärnten, Österreich und Slowenien. © .shutterstock.com

25 Mio. Euro für Projekt:

EU-Kommision fördert zweite Röhre für Karawankentunnel

St. Jakob im Rosental – Der Bau einer zweiten Röhre des Karawanken-Autobahntunnel zwischen Österreich und Slowenien ist für die EU von großer Bedeutung. Rund 25 Mio. Euro werden daher für das Projekt auf der A11 Karawanken Autobahn bereitgestellt.

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Die Europäische Kommission gab bekannt, dass sie 13 Verkehrsprojekte im Rahmen der transeuropäischen Netze („Connecting Europe Facility“) mit insgesamt 140 Mio. Euro fördert – darunter auch, wie das Verkehrsministerium bestätigte, rund 25 Mio. Euro für das Projekt auf der A11 Karawanken Autobahn. Dies geht unter anderem auf die Initiative von Mitgliedern des Ausschusses der Regionen (AdR) und des Europäischen Parlamentes zurück, die sich gemeinsam für mehr EU-Investitionen zur Schließung von Lücken in Verkehrsverbindungen zwischen Grenzregionen stark gemacht haben.

Wichtiges Projekt für Kärnten, Österreich und Slowenien

Landeshauptmann Peter Kaiser, selbst AdR-Mitglied, freut sich über diese Entscheidung der Europäischen Kommission. „Die gute Zusammenarbeit zwischen den Regionen, die guten Verbindungen zu Mandataren und unsere Präsentationen vor Entscheidungsträgern in Brüssel haben sich bezahlt gemacht. Die Karawankentunnel-Röhre ist ein wichtiges Projekt für Kärnten, Österreich und Slowenien. Es geht hier um die Erhöhung der Verkehrssicherheit, wirtschaftliche Impulse und Wettbewerbsfähigkeit. Außerdem rücken die Regionen durch dieses Zukunftsprojekt noch weiter zusammen“, so Kaiser. Er gibt weiters bekannt, dass sich unter den 13 Förderprojekten auch eine Studie über den Ausbau des Karawankeneisenbahntunnels zwischen Österreich und Slowenien befindet.

110 Mio. Euro wollte die Europäische Kommission ursprünglich für die grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen bereitstellen. „Die Qualität und die erwarteten positiven Auswirkungen der Projekte veranlasste sie dazu, die Investitionen um weitere 30 Mio. Euro anzuheben“, teilt Kaiser mit. Die 13 Projekte betreffen neben Österreich und Slowenien noch Frankreich, Deutschland, Irland, die Niederlande, Polen, Portugal und Spanien.

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