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Politik - Villach & Klagenfurt
LR Christian Benger: "Slow Trails sind neue Leitprodukte!" © Büro LR Benger

An vier Kärntner Seen:

Seeregionen entwickeln neues Leitprodukt

Keutschach – Im Zuge der Umsetzung der Tourismusstrategie wurde im Vorjahr von fünf Kärntner Seenregionen das Konzept Slow Trails entwickelt. Slow Trails steht für entspannte, leicht begehbare Kurzwanderwege rund um die Kärntner Seenlandschaft mit besonderen Naturplätzen und Seepanoramen.

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Südliches Lebensgefühl

Diese Slow Trails werden nun schon an vier Kärntner Seen umgesetzt, das Land fördert die Maßnahmen aus dem Berg-Rad-See-Infrastrukturtopf für die Gemeinden. „Wir müssen Angebote entwickeln, die die höchste Konzentration südlichen Lebensgefühls erlebbar machen. Mit den Slow Trails werden wir auch dem Megatrend der Entschleunigung gerecht“, fasst Tourismuslandesrat Christian Benger zusammen. In den Gemeinden Velden, Finkenstein, Afritz und Steindorf entstehen bzw. entstanden diese Kurzwanderwege.

Spielerische Inszenierung für Kinder

Das jüngste Projekt wird am Fuße des Pyramidenkogels realisiert. Fast 60.000 Euro investiert die Gemeinde Keutschach in den Slow Trail, 50 Prozent davon werden aus dem Berg-Rad-See-Topf des Landes als Unterstützung fließen. Der Rundwanderweg besteht bereits, muss aber adaptiert werden. Ein Schwerpunkt ist die spielerische Inszenierung des Weges mit beispielsweise Drehbalken zum Balancieren oder Würfel als Rätselspiel. „Damit sollen schon Kinder animiert werden, die Natur zu genießen, die Heimat kennen zu lernen und sich zu bewegen“, so Benger. Immerhin sind die Kids die Wanderer von morgen.

Für alle erlebbar

Der Start- und Endpunkt des Trails ist gleichzeitig ein Rastplatz. Sitzbänke werden errichtet und ein Bilderrahmen in der Landschaft vervollständigt das Motiv im Hintergrund, den Aussichtsturm. Eine eigene Aussichtsplattform am Weg wird einen einzigartigen Blick auf den Wörthersee bieten. Mobile Infopoints entsprechen den Anforderungen der Zeit. Der Weg ist leicht und für wenig geübte Wanderer begehbar. „Wir wollen, dass alle die Natur, die Landschaft und die Seen erleben können. Auch außerhalb der Hauptsaisonen und im Winter“, so Benger.

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