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Spielautomat (Symbolfoto) © Fotolia Fotimmz

Nähere Infos zu den Glücksspielregeln in Österreich

Aktuelle Lage zu Glücksspielgesetzen in Österreich

Kärnten – Seit Anfang diesen Jahres hat sich in der Glücksspielwelt Österreichs einiges verändert – hier gibt es mehr Infos zum Thema.

Zu Anfang des Jahres 2017 hat sich einiges in Hinsicht auf Glücksspielgesetze in Österreich geändert. In Kärnten wurde im Januar ein neues Gesetzt verabschiedet, durch das einige Verschärfungen eintreten werden. Zu den Änderungen, die eingeführt wurden gehören unter anderem, dass die Befugnisse der bisher beschäftigten Kontrolleure, deutlich erhöhen wird. In der Zukunft müssen sie nämlich auch Wettbüros unter die Lupe nehmen und überall nach dem Rechten schauen. Grund für diese erweiterten Befugnisse ist unter anderem die Vermutung auf zahlreiche illegale Spielautomaten und ähnliches in den Hinterzimmern der häufigsten Annahmeorte für Sportwetten.

Des Weiteren werden Anbieter von Sportwetten dazu aufgefordert, Ausweiskontrollen bei allen Besuchern durchzuführen. Für alle Wetten über €70 muss außerdem eine sogenannte Wettkarte ausgestellt werden und die Einrichtung muss über ein elektronisches Wettbuch verfügen. Auf diese Art und Weise sollen alle Transaktionen erfasst und im Nachhinein überprüft werden können. Für diese ganzen verstärkten Überprüfungen soll ein Budget von €100.000 pro Jahr zur Verfügung stehen im Namen des „Kampf gegen illegales Glücksspiel“.

Besonders schwer trifft es auch die Fans von Live-Spielen wie Roulette und Blackjack an echten Tischen und mit echten Dealern. Nun können Gambler nur noch auf einen Teil oder auf Endergebnisse wetten und nicht mehr während des Spiels einen Einsatz tätigen. Viele dieser Spieler werden jetzt wahrscheinlich noch mehr auf Online Casinos zugreifen, denn dort können bei progressive Jackpot Spielen wie Mega Moolah oder Major Millions riesige Beträge gewonnen werden ohne das man den Komfort des eigenen Heims verlassen muss.

Wettbüros müssen künftig auch den Spielern, die besonders viel und gerne eine Runde am Spieletisch sitzen, ein beratendes Gespräch anbieten und diese im Notfall auch vom Casino sperren. Fraglich ist an dieser Stelle natürlich, ob Casinobetreiber ihre eigenen Spieler wirklich von der Tätigkeit abhalten wollen, mit der sie ihnen Geld einbringen. Das führt natürlich auch dazu, dass Wetteinrichtungen Spezialisten einstellen müssen, die in der Lage sind, betroffene Spieler angemessen zu beraten. Viele Betreiber beschweren sich deshalb und sind mit den neuen Gesetzen unzufrieden.

Die Partei der Grünen in Österreich fordert zusätzlich zu den neuen Gesetzen eine Ausweitung der Bannmeile mit dem Vorwand die Gesellschaft vor einer Spielesucht schützen zu wollen.

 

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