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Die Straßenpfosten sorgen auch bei unseren Urlaubern für Kopfschütteln © KK

Auf Facebook:

Shitstorm wegen Straßenpfosten

Faak am See – Facebook und andere Social Media Kanäle sind perfekte Plattformen um seinen Unmut kund zu tun. Schnell wird daraus dann eine hitzige Diskussion oder sogar ein Shitstorm. So geschehen heute in Faak am See.

Stein des Anstoßes sind die dort neu errichtete Straßenpfosten. Die Rede ist sogar von einer „Pfostenorgie am Faakersee“. Ein Wirt erklärt auf seiner Facebook-Seite: Na, da pflanzt uns jemand! Ach, eigentlich wollte ich ja sagen „da hat uns jemand was gepflanzt! Naturverschönerung auf kärntnerisch – oder „wie mache ich es Betrieben besonders schwer zu überleben“. Laut dem Facebook-Beitrag einer bekannten und beliebten Pizzeria soll wohl eine Beschwerde eines Nachbarn zu diesen Begrenzungen geführt haben. Das ist zumindest die Vermutung.

Von Straßen-, Leit- & Vollpfosten…

Tja, was auch immer dazu führte, dass die Leitpfosten (oder auch Straßenleitpflöcke)  in diesem Ausmaß positioniert wurden – schön ist etwas anderes. Die Thematik rund um die „Pfostenorgie am Faakersee“ verbreitet sich auf Facebook rasend schnell – über 160 Social Media-Reaktionen gibt es bereits auf Facebook, denn verstehen tun das die Wenigsten. Viele Anrainer, Gäste und Vorbeifahrende erklären sich mit dem Gastwirt solidarisch und zeigen sich ebenfalls erzürnt über die Pfosten-Situation in Faak. Nach dem ausgebrochenem Shitstorm stellt die Pizzeria schnell klar: „Das ist eine Landesstraße, und unser Bürgermeister ist dafür nicht verantwortlich und auch nicht die Polizei… Das ist wichtig! Auch die Arbeiter, die diese Arbeit verrichten mussten, denen war nicht wirklich wohl dabei!“ Die Pizzeria lässt sich auf jeden Fall „nicht unterkriegen, schon gar nicht von solchen ´Voll-Pfosten´!“

UPDATE: Information seitens Landesrat Gerhard Köfer

Warum sind solche Sicherheitsmaßnahmen dort in solch einem Ausmaß notwendig? www.5min.at fragte beim zuständigen Straßenbaureferenten Gerhard Köfer nach:

„Es gab eine Anzeige von einem Anrainer, aufgrund dieser hat sich die Behörde/das Magistrat Villach eingeschaltet und zu einer Besprechung vor Ort gebeten. An dieser Besprechung nahmen unter anderem der Bürgermeister Poglitsch, Personal der Polizei und der Herr Ing. Kerschbaumer vom Magistrat Villach teil. Aufgrund von Fotos und dem Lokalaugenschein ergab sich eine gefährliche Lage für Anrainer, Radfahrer und Fußgänger, da Besucher der zwei dort anzufindenden Restaurants links und rechts von der Straße geparkt haben (auch am Rad- und Gehweg). Deshalb hatten Anrainer, die ihre Seitenstraße verlassen haben, keine Sicht und mussten auf ´Gut Glück´ die Einfahrt verlassen“, so die Auskunft des Landesrates Gerhard Köfer. „Aus diesem Grund hat die Behörde den Beschluss gefasst, diese Situation mit der Menge an Leitpflöcken zu entschärfen und diesem Beschluss hat man sich gefügt.“

 

 

 

 

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