Zum Thema:

17.07.2018 - 16:06Pflege der Städte­partnerschaft17.07.2018 - 15:23Harley-Brief wird zum Polit-Streit09.07.2018 - 09:15Euer Genuss-Bild im offiziellen Villach-Kalender28.06.2018 - 16:43Zwist um 12-Stunden-Tag
Politik - Villach
Albel richtet seine Kritik vorallem an Richard Pfeiler, der vor kurzem noch ein Mitglied der SPÖ war. © KK

Nach "Packelei"-Interview:

Parteien wehren sich gegen Günther Albel

Villach – Wie bereits berichtet haben sich alle Villacher Gemeinderatsfraktionen wie ÖVP, FPÖ, Grüne, ERDE sowie die Gemeinderäte Bernd Stechauner und Richard Pfeiler auf ein temporäres Arbeitsübereinkommen geeinigt. Ausgeschlossen wird in dieser Allianz nur die SPÖ um Bürgermeister Günther Albel. Dieser bezeichnet nun das Arbeitsübereinkommen der Parteien in einem Interview mit der KRONE als "Packelei". Die Parteien reagieren darauf in einer offiziellen Presseaussendung.

 1 Minuten Lesezeit (200 Wörter)

Mehrfach bezeichnete Bürgermeister Günther Albel die Zusammenarbeit aller Fraktionen des Gemeinderats (außer der SPÖ) als „Packelei“. Auf die Aussage „Sechs Fraktionen haben sich zu einer Anti-Albel-Koalition gefunden. Ihre Kritiker sagen, das muss man erst einmal schaffen…“, meint Albel: „Diese Six-Packelei wird von Pfeiler angeführt (…)“. Doch anstatt sich gegen diese Bezeichnung zu wehren, sehe man sie doch eher als Kompliment.

Die als „Packelei“ bezeichnete Koalition sieht den Angriff seitens des Bürgermeister als Kompliment. - © KK

Packelei höhere Lebensqualität

„Wir, die Fraktionen ÖVP, FPÖ, Grüne, ERDE, BGL Villach Bernd Stechauner und GR Richard Pfeiler bedanken uns recht herzlich für dieses Kompliment Herr Bürgermeister! Wir freuen uns sehr darüber, es bestärkt uns in unserem Tun und wir hoffen Sie und die SPÖ packe(l)n mit an und beteiligen sich an unserer Zusammenarbeit. Denn die Pakete die diese „Pakelei“ nun produziert, werden die Lebensqualität in Villach und die damit einhergehende Positivkommunikation erhöhen und das bringt uns allen was Herr Bürgermeister.“, heißt es in der offiziellen Aussendung.

Wie Bürgermeister Günther Albel auf diese doch überraschende Reaktion reagieren wird ist noch unklar.

Kommentare laden