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Diskussion:

Nach Hundeverbot nun Babyverbot am Kirchtag?

Villach – Nach unserem Artikel zum Thema "Vierbeiner am Kirchtag" entstand auf unserer Facebookseite eine rege Diskussion ums Thema "Babys und Kleinkinder" am Kirchtag.

Babyverbot am Kirchtag?

Nach einem Post auf unsere Seite von Thomas Köfler ist eine emotionale Diskussion entstanden. Thomas schrieb unter anderem Folgendes:

„Ich finde es noch viel schlimmer wenn man mit seinem ein paar Monate alten Baby abends um 9 auf den Kirchtag geht. Es ist sehr schlimm für ein baby so viele Reize ( Lichter , Musik, Lärm ) auf nehmen zu müssen. Eines hat sogar geschrien , ich sagte beim vorbei gehen , das ich das schlimm finde und wurde schief angesehen. So viele Reize auf zu nehmen ist für ein Baby eine echte Qual. Mir blutet dabei das Herz wenn ich sowas sehe.

Also ich wäre für ein babyverbot am Villacher Kirchtag. Und Hundeverbot auch. Für einen Hund ist das natürlich auch purer Stress.

Traurig ist das bei manchen das Bewusstsein und Die Empathie so niedrig bis gar nicht mehr vorhanden ist. Leider.“

Tatsache ist natürlich, dass es am Kirchtag laut, bunt, voll und heuer auch besonders heiß ist. Die Gefahr angerempelt oder gestoßen zu werden ist natürlich durch die große Menschenansammlung auch gegeben. Aber sind das Gründe Babys vom Kirchtag unter der Woche auszuschließen?

Hier geht’s zum Originalpost:

Social-Preview:

Möchte hier gerne was loswerden.Auf den Beitrag mit dem Hundeverbot am Villacher Kirchtag.Ich finde es noch viel...

Posted by Thomas Köfler on Samstag, 5. August 2017
Zum Beitrag

Reizüberflutung bei Babys

Dass Babys und Klein(st)Kinder besonders sensibel auf äußere Reize reagieren ist ja inzwischen fast jedem bekannt. Deshalb ist es sinnvoll einige Dinge zu beachten, gerade wenn man mit Baby unterwegs in reizstarken Umgebungen ist. Wer sein Baby im Tragetuch oder in der Tragehilfe trägt sollte darauf achten, dass das Gesicht zu einem hin und nicht von einem weg nach vorne schaut. So ist das Baby den äußeren Reizen praktisch hilflos ausgeliefert.

Gleiches gilt für Buggy und Kinderwagen. Um dem Baby/Kleinkind Sicherheit und Geborgenheit zu signalisieren sollte es immer in Richtung der Person schauen die den Wagen schiebt. Wenn ein Kind schaut oder brabbelt wünscht es sich eine Reaktion. Kann ein Baby oder Kleinkind die Bezugsperson dann nicht sehen, kann das frustrierend sein. „Verkehrt“ herum im Wagen sitzend, müssen Kinder regelrecht körperliche Akrobatik vollbringen und sich winden, um die Aufmerksamkeit der Mama zu erreichen. Außerdem sind sie auch da den fremden Reizen hilflos ausgeliefert. Gerade bei Veranstaltungen wie dem Kirchtag, wo es eine Unmenge an Reizen gibt, gilt es darauf zu achten, dass es für die Kleinsten nicht zu viel wird.

Schlussendlich ist es aber jedem Elterngespann selbst überlassen was es seinem Kind „zumutet“ und was nicht.

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