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Wirtschaft - Klagenfurt
Im vergangenen Halbjahr hat sich einiges am Klagenfurter Flughafen getan. © 5min

Flughafen Klagenfurt:

Rückblick auf das erste Halbjahr

Klagenfurt – Der Flughafen Klagenfurt hat seine Halbjahresbilanz präsentiert. Und es ist einiges passiert. Von neuen Destinationen bis hin zur Teilprivatisierung und einem neuen Geschäftsführer. Wir haben die Highlights für euch zusammen gefasst.

Fraport Manager kommt nach Klagenfurt

Der Vertrag des bisherigen KLU-Geschäftsführers Max Schintlmeister wurde von diesem selbst drei Monate vor Vertragsende beendet. Mit 1. September kommt jedoch der ehemaliger Fraport-Manager Michael Kunz nach Klagenfurt, um die Rolle des Geschäftsführers des Klagenfurter Flughafen zu übernehmen. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase wird das Ziel des deutschen Manager mit internationalem Ruf sein, den Flughafen mit mehr gewinnbringenden Destinationen zu verbinden.

Neue Airlines: Transavia und easyJet

Vor Schintlmeisters Abschied konnte er noch einige Erfolge vorweisen. So konnten Rotterdam und London als neue Flugziele zum Repertoire des Kärntner Flughafens hinzugefügt werden. Die Flüge nach Rotterdam werden in der ersten Saison für einen begrenzten Zeitraum, nämlich vom 20.Jänner bis 3. Februar stattfinden. Die Airline Transavia nimmt das hohe Tourismusaufkommen aus den Niederlanden zum Anlass, den Eintritt in den Kärntner Markt zu testen.

Einige Zeit lang war es ein Geheimnis, welche Airline den Flug London-Klagenfurt anbieten wird. Jetzt wurde jedoch bekannt, dass easyJet den Klagenfurter Airport ab 16. Dezember mit der britischen Hauptstadt verbinden wird.

Passagierzahlen nehmen weiterhin ab

Im Jahr 2005 betrug die Passagierzahl am Klagenfurter Flughafen noch 522.697 Fluggäste. 2016 aber nur noch 193.709. Dieser Trend zieht sich weiter fort. So wurden im ersten Halbjahr 2017 in KLU 101.054 Passagiere gezählt, das sind genau 685 Passagiere weniger gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Letztes Airportgeschäft schließt

Dagmar Maria Simoner, die Betreiberin des letzten Geschäfts am Kärnten Airport musste aufgrund der stark gesunkenen Frequenz schließen. Elf Jahre lang hat sie im „Noreia“-Shop Geschenkartikel, Mode und Schmuck-Kollektionen verkauft. Einen Duty-Free-Shop, ein paar Leihauto-Unternehmen, eine Trafik und ein kleines Bistro gibt es hier am Flughafen noch. Der neue Geschäftsführer Kunz könnte etwas dagegen ändern. Auch der Schritt in die Teilprivatisierung könnte ein Weg sein, neue Investoren und Geschäfte in den Kärnten Airport zu locken.

Nur einen Duty-Free-Shop, ein paar Leihauto-Unternehmen, eine Trafik und ein kleines Bistro gibt es am Klagenfurter Flughafen noch. - © 5min

Teilprivatisierung

Die derzeitigen Eigentümer des Flughafens, das Land Kärnten (80%) und die Stadt Klagenfurt (20%) sind auch auf der Suche nach einem Betreiber des Kärnten Airports. Am 2. Juni 2017 wurde die Ausschreibung zur Teilprivatisierung des KLU veröffentlicht. Die Frist endete am 2.August. Zu erwerben sind bis zu 75 Prozent der Flughafenanteile. Der zukünftige Investor braucht auch ein schlüssiges Konzept, bei dem man drauf vertrauen kann, dass der Flughafen wieder in die Gewinnzone gebracht werden kann.

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