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Ausweichen kann man über die A2 und Arnoldstein. PKW können auch über den Loiblpass oder Wurzenpass fahren. © 5min.at

Starker Rückreiseverkehr sorgt für Wartezeiten:

Stau vor dem Karawanken-Tunnel

St. Jakob im Rosental – Urlaubsnachzügler und Urlaubsheimkehrer treffen dieses Wochenende auf Österreichs Autobahnen aufeinander. Daher kommt es wie zuvor prognostiziert zu etlichen Verkehrsbehinderungen und Staus.

Besonders auf der A11 Karawankenautobahn staut es momentan aufgrund von Überlastung vor dem Karawankentunnel. In Fahrtrichtung Slowenien kommt es zwischen St. Jakob im Rosental und dem Tunnel zu etwa 60 Minuten Zeitverlust. In entgegengesetzter Richtung in Fahrtrichtung Villach kommt es vor der österreichischen Grenze zu zwei Stunden Zeitverlust. Ausweichen kann man über die A2 und Arnoldstein. PKW können auch über den Loiblpass oder Wurzenpass fahren.

Bis zu einer Stunde Wartezeit muss man vor dem Karawankentunnel Richtung Slowenien einplanen. In Fahrtrichtung Villach sogar bis zu zwei Stunden. - © 5min

So kommt man sicher und rasch durch den Stau

Da Staus neben Verzögerungen auch Unfallrisiken bergen, gibt der ÖAMTC einige Tipps, wie man sich als Fahrzeuglenker bestmöglich verhält:

  • Nähert man sich einem Stau, sollte frühzeitig und – soweit möglich – gleitend gebremst werden, ausreichend Abstand zum Vordermann gehalten und durch Einschalten der Warnblinkanlage der Stau signalisiert werden. Dadurch wird das Risiko eines Auffahrunfalles minimiert.
  • Abstand halten: „Oft wird zu dicht aufgefahren, damit sich andere Lenker nicht vordrängen können. Aber auch bei geringen Geschwindigkeiten sollte unbedingt ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden“, so der ÖAMTC-Verkehrstechniker.
  • Fahrstreifen beibehalten und einordnen lassen: Bei stockendem Verkehr wird oftmals mittels Fahrstreifenwechsel versucht, Zeit zu gewinnen. Aber gerade bei viel Verkehr ist das Beibehalten der Fahrspur wichtig für den Verkehrsfluss. Bei Einmündungen oder Engstellen durch Unfälle, Pannen oder Baustellenbereiche kann das richtige Anwenden des Reißverschlusssystems Verzögerungen verhindern.
  • Vorausschauend fahren: „Das Vermeiden von plötzlichen Fahrmanövern ist das Um und Auf eines partnerschaftlichen Miteinanders auf der Straße“, erklärt Nosé. Dazu gehören z.B. das Vermeiden häufiger Fahrstreifenwechsel sowie das rechtzeitige Blinken bei Fahrstreifenwechsel.
  • Gefahrenstellen zügig passieren: Bei Unfällen oder Pannen sollte man sich nicht von den Geschehnissen ablenken lassen. Wenn bereits Einsatzkräfte vor Ort sind, sollten Lenker zügig weiterfahren.
  • Rettungsgasse bilden: In Österreich ist seit 1. Jänner 2012 die Rettungsgasse auf mehrspurigen Richtungsfarbahnen verpflichtend. „Bei einer zweispurigen Autobahn wird die Rettungsgasse in der Mitte zwischen den beiden Fahrstreifen gebildet. Bei drei Fahrstreifen muss die Gasse zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen gebildet werden“, erklärt Nosé.
  • Nerven bewahren: Aggression im Straßenverkehr ist sehr gefährlich. „Auch wenn es schwer fällt, sollte also Ruhe bewahrt werden. Lieber ein wenig Zeit als die Beherrschung verlieren“, appelliert Nosé abschließend.
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