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Aktuell - Villach
"Vielleicht sollte man den Platz in "Friedhofsplatz" oder die "Gothic-Meile" umbenennen?", schreibt der 5 Minuten-Leser auf Facebook. © 5min.at

Ist euch das auch schon aufgefallen?

Was stimmt hier nicht?

Villach – Warum ein 5 Minuten-Leser findet, dass der Hans-Gasser-Platz in Friedhofplatz oder Gothic-Meile unbenannt werden sollte? Die Antwort ist verblüffend.

Er schreibt auf Facebook: „Wenn man offenen Auges über unseren neugestalteten, modernen Hans-Gasser-Platz geht, entdeckt man Unerwartetes. Das Neue ist nämlich eigentlich recht alt, zumindest was die Pflastersteine angeht. Das sind lauter alte Grabsteine. Vielleicht sollte man den Platz in „Friedhofsplatz“ oder die „Gothic-Meile“ umbenennen? Und dürfen wir uns bei diesem speziellen Ambiente auf ein Halloween-Special der Stadt Villach freuen?“ Dabei postete er folgende Fotos, die er auch 5 Minuten Villach zur Verfügung stellte.

5 Minuten Villach vor Ort

Wir sahen uns das sofort vor Ort an und siehe da, er hat recht. Sieht man sich die Pflastersteine genauer an, bemerkt man, dass einige davon ziemlich anders aussehen. Da wird einem wirklich etwas mulmig zumute. Auch unsere 5 Minuten-Redakteurin hat ein paar Steine entdeckt – „ein bisschen Gänsehaut kommt dabei schon auf“, wenn man direkt drauf steht und die Jahreszahlen entdeckt.

Kurios

Kurios jedoch, diese Steine sind fast ausschließlich zwischen der Bushaltestelle Hans-Gasser-Platz bis zur Ecke Steinwenderstraße zu finden. Davor am Hans-Gasser-Platz konnten wir keine solche Pflastersteine entdecken. Info am Rande: In den vergangenen Monaten wurden auf 2.200 Quadratmeter Fläche 47.000 Pflastersteine verlegt…. Wie kommen dann so viele ähnliche Pflastersteine an ein und den selben Ort und verteilen sich nicht am gesamten Platz?

UPDATE: Info seitens der Stadt Villach

Laut Informationen aus der Baudirektion und Abteilung Tiefbau handelt es sich bei den am Hans-Gasser-Platz verwendeten Pflastersteinen um recycelte Steine, deren nachhaltige und ressourcenschonende Verwendung in der Baubranche üblich ist. Die verwendeten Steine waren früher bereits im Raum Niederösterreich und Wien verbaut worden. Durch die Verwendung recycelter Steine ergeben sich zahlreiche Vorteile: So werden diese rasch aus Österreich geliefert und müssen nicht zu einem teuren Preis in Europa bestellt und über tausende Kilometer geliefert werden. Außerdem können durch die Verwendung dieser Steine effektiv Ressourcen gespart werden.

Außerdem wird seitens der Baudirektion mitgeteilt, dass die offizielle Abnahme des Hans-Gasser-Platzes in der nächsten Woche erfolgt. Dabei werden die beschrifteten Pflastersteine als Mangel reklamiert werden. Derzeit prüft die Baurdirektion die Möglichkeiten zur Entfernung der Beschriftungen.

 

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