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Aktuell - Klagenfurt
Die Beteiligten werden bezüglich der Nötigung und des verbotenen Waffenbesitzes angezeigt. © Pixabay / Symbolfotot

Wegen geplatztem Drogen-Deal:

Klagenfurter erfindet Raub

Klagenfurt – Heute, dem 15. August gegen 01.00 Uhr, zeigte ein 17-jähriger Klagenfurter an, soeben gegenüber einer Diskothek in Klagenfurt am Wörthersee von drei weiteren Personen unter Anwendung eines Schlagringes ausgeraubt worden zu sein.

 1 Minuten Lesezeit (144 Wörter)

Es wurde eine Fahndung nach den Tätern eingeleitet. In der Diskothek konnten zwei Verdächtige vom Opfer identifiziert werden, einer davon wurde von der Security wegen des Schlagringes angehalten. Beide Beschuldigten (17 und 18 aus Klagenfurt) wurden aufgrund des Verdachtes des schweren Raubes vorläufig festgenommen und auf die Polizeiinspektion St. Ruprechter Straße überstellt.

Opfer widersprach sich

Im Zuge der Opfereinvernahme widersprach sich das Opfer bzgl. des Tatherganges mehrfach und der 17-jährige gestand schlussendlich, den Tathergang bezüglich des Raubes erfunden zu haben. Er gab an, dass er nach einem missglückten Geschäft (Marihuana im Wert von 50 Euro) von den Beschuldigten unter Verwendung eines Schlagringes zum Verschwinden genötigt worden sei. Es habe sich aber um keinen Raub gehandelt.

Festnahmen aufgehoben, aber Anzeigen

Die Festnahme der Beschuldigten wurde aufgehoben, die Beteiligten werden bezüglich der Nötigung und des verbotenen Waffenbesitzes angezeigt.

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