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300.000 Euro Falschgeld

Geldfälscher verurteilt!

Klagenfurt – Ein 34-jähriger Kärntner wurde heute zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt. Er hatte in seiner eigenen Werkstatt Geldscheine produziert und zum Teil verkauft.

 1 Minuten Lesezeit (172 Wörter) | Änderung am 24.08.2017 - 12:02

Drei Jahre Haft, ein Jahr unbedingt

Zu insgesamt drei Jahren Haft wurde ein 34-jähriger Kärntner am Landesgericht Klagenfurt verurteilt, davon ein Jahr unbedingt. Der Verurteilte hatte sich im „Darknet“ sämtliche Geräte und Utensilien organisiert, die er für das Geld fälschen benötigte. Darunter Spezialdrucker, Papier etc. Nachdem er die Scheine (alles 50er Euro-Scheine) gefälscht hatte, verkaufte er diese wiederum im Darknet und lieferte die Ware per Post. Insgesamt fälschte er 6.000 Scheine.

Fälscherbilanz

Bis Februar diesen Jahres veräußerte der Geldfälscher auf diese Weise 2.180 Blüten an 375 Abnehmer. Von den 17.000 Euro Erlös kaufte er sich zusätzliches Equipment für seine Fälscherwerkstatt. Er verlangte je Schein zwischen 5 und 12 Euro – je nach Druckqualität. Insgesamt wurden noch 1.200 weitere gefälschte Scheine sichergestellt und zusätzlich non 3.100 Banknotenausdrucke gefunden.

Zusätzlich zur Geldfälschertätigkeit wurde dem Verurteilten auch noch illegaler Waffenbesitz, er besaß sogar einen Maschinenpistole, vorgeworfen. Weiters soll er versucht haben sich einen gefälschten Führerschein zu besorgen.

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