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Politik - Villach & Klagenfurt
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Forderungen nach Vorlage des Gutachtens werden laut

Tempo 100: Was gibt’s neues?

Villach/Klagenfurt – Vor wenigen Wochen war es endlich da: Das Gutachten zu "Tempo 100". Untersucht wurde die Auswirkungen eines durchgehenden Tempolimits von 100 km/h für Pkw und 60 km/h für Lkw entlang der A2 im Wörthersee-Abschnitt zwischen dem Knoten Villach und Minimundus. Die Reaktionen - vorwiegend negativ - blieben nicht aus. Wie ist der aktuelle Stand?

Sowohl die Qualität des Verkehrsablaufes, die Lärmimmissionen und -emissionen sowie die Verkehrssicherheit würden sich laut Gutachten deutlich verbessern. Das stößt sowohl bei Bürgerinnen und Bürgern als auch bei so gut wie allen Parteien auf taube Ohren. So ganz glauben will man dem Gutachten nicht. Straßenreferent Gerhard Köfer fordert jetzt die Vorlage des Gutachtens ein und will es noch einmal genau prüfen lassen. In einer FPÖ-Aussendung ist gar von einem „Schildbürgerstreich Holubs“ und „Geiselhaft“ von Bürgern und Wirtschaft die Rede.

Sticker als Protestaktion und neue Gutachten

„Tempo-100-Schikane – Nein danke!“ steht auf den bereits zu tausenden verteilten Autoaufklebern, mit denen Verkehrslandesrat Köfer gegen den umstrittenen Vorstoß seines grünen Regierungskollegen Rolf Holub kämpft. Es wird vermehrte Staubildung durch langsam fahrende Lkw, erhöhte Gefahr von Auffahrunfällen und Mautflucht auf die B83 befürchtet – verursacht durch das geplante Tempolimit.

Mit neuen Gutachten will sich Köfer jetzt gegen diesen Akt politischer Willkür zur Wehr setzen. Auch die Wirtschaftskammer hat sich bereits klar gegen „Tempo 100“ ausgesprochen. Elisabeth Rothmüller-Jannach, Obfrau der Sparte Transport und Verkehr, nannte das Vorhaben schlicht eine „Häkelei der Kärntner“, die auf die sommerlich hohen Temperaturen zurückzuführen sei.

Die Diskussionen bleiben heiß, die Standpunkte sind längst verfestigt. Wer sich am Ende durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

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