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Wirtschaft - Klagenfurt
Wie groß der enstandene Schaden ist, ist derzeit noch unbekannt. Ein Gesundheitsrisiko durch den Schimmelbefall konnte jedoch ausgeschlossen werden. © pixabay.com

Defekter Wärmetauscher setzt Räume unter Wasser:

Verschimmelte Akten sorgen für Unmut

Klagenfurt – Schon im April trat Wasser durch die undichte Glasdecke in die Innenräume des Verwaltungsgebäudes der Landesregierung in Klagenfurt ein. Nun kam es, wie der ORF heute berichtet, zum nächsten Unglück, wobei durch einen defekten Wärmetauscher einige Räume unter Wasser standen und Akten daraufhin anfingen zu schimmeln.

 1 Minuten Lesezeit (140 Wörter)

Personalvertretung gegen LIG

Ein defekter Wärmetauscher setzte einige Archivräume der Sozialabteilung unter Wasser. Die nassgewordenen Akten begannen in weiterer Folge zu schimmeln. Nun wirft die Personalvertretung der Landesbediensteten dem Gebäudeerhalter vor, keine entsprechenden Maßnahmen getroffen zu haben, um das Schimmeln der Akten zu verhindern. Seitens des Gebäudeerhalters, der Landesimmobiliengesellschaft (LIG), weist man diese Vorwürfe jedoch entschieden zurück. So habe man, wie der ORF berichtet, Sofortmaßnahmen getroffen und unmittelbar nach dem Wasserschaden dafür gesorgt, dass das Leck geflickt wurde.

Kein Gesundheitsrisiko

Wie der Streit zwischen der Personalvertretung der Landesbediensteten und der LIG weitergeht, ist noch ungewiss. Laut Experten sei es jedoch unwahrscheinlich, dass der Schimmel auf den Boden oder die Wände des Gebäudes übertragen wurde. So sind keine Langzeitschäden zu erwarten und ein mögliches Gesundheitsrisiko konnte ausgeschlossen werden.

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