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Wirtschaft - Villach
© Stadt Villach

„Silicon Austria“

Jahrhundertchance für Hightech-Standort

Villach – Mit „Silicon Austria“ ist unsere Stadt Teil eines millionenschweren Zukunftsprojektes, das in Villach in weiterer Folge hunderte Arbeitsplätze schafft und Österreich an die Weltspitze der Mikroelektronik führt.

Der Startschuss für das bundesweite Projekt fiel bereits im Juli, die positiven Auswirkungen werden aber noch lange spürbar sein: „Silicon Austria“ ist ein industrie- und innovationspolitisches Investitionsprogramm, um Österreich weltweit gesehen zu einem führenden Hightech-Standort auszubauen.

Standort Villach als Wirtschaftsturbo

Ziel ist der Aufbau eines überregionalen Forschungszentrums für elektronisch basierte Systeme. Dieses Forschungszentrum verteilt sich auf drei Standorte, die so genannten „Silicon Austria Labs“. Einer dieser Standorte, neben der Steiermark und Oberösterreich, ist der Technologiepark Villach. „Diese sensationelle Investition ist ein Wirtschaftsturbo für unsere Stadt und wird uns viele hochwertige Arbeitsplätze bringen“, ist Bürgermeister Günther Albel überzeugt. „Wir haben vor 20 Jahren mit der Gründung des Technologieparks die Hightech-Entwicklung unserer Stadt eingeleitet und damit auf das richtige Pferd gesetzt. Wir haben als Stadt rechtzeitig erkannt, dass diese Investition die Zukunft bedeutet.“

Kompetenz

Insgesamt 280 Millionen Euro investieren die jeweiligen Partner in dieses Projekt und bündeln damit die heimischen Kompetenzen der Mikroelektronik. Im Rahmen von Silicon Austria steigt unsere Stadt zum Kompetenzzentrum in den Bereichen Sensorik, Sensorsysteme und Leistungselektronik auf. „Die Aufgabe der Politik ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Österreich in zehn Jahren im Bereich Mikroelektronik an der Spitze Europas steht. Wenn wir in Zukunft ein erfolgreicher Standort sein wollen, müssen wir uns ganz besonders auf unsere Stärken konzentieren. Mit diesem Spitzenforschungszentrum stellen wir auch in Zukunft den Führungsanspruch im Mikroelektroniksektor. Silicon Austria ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit“, erklärte Bundeskanzler Mag. Christian Kern im Rahmen des Startschusses des Jahrhundertprojektes.

Forschungselite

Von „Silicon Austria“ profitieren in weiterer Folge nicht nur die großen Vorzeigeunternehmen wie Infineon oder Lam Research, die seit Jahren in Villach erfolgreich sind und den Ruf unserer Stadt als Hightech-Standort gefestigt haben, sondern auch spezialisierte Klein- und Mittelbetriebe, sowie die regionale Zulieferindustrie. Außerdem wird die Zahl der Forscherinnen und Forscher am Standort von derzeit rund 50 auf bis zu 200 steigen. Dies stellt einen wichtigen Schritt zur Attraktivitätssteigerung Kärntens und speziell unserer Stadt als Forschungs- und Wirtschaftsstandort dar. Erklärtes Ziel aller Beteiligten ist es, dass die „Silicon Austria Labs“ innerhalb der nächsten fünf Jahre zur einschlägigen Forschungselite Europas gehören.

Ausbau

Um für diesen Zuwachs gerüstet zu sein, wird künftig auch der Technologiepark Villach ausgebaut. Der dort ansässige Hightech-Campus wird in den nächsten fünf Jahren in Infrastruktur und Gestaltungsmaßnahmen investieren. Davon profitieren nicht zuletzt auch die Fachhochschule Kärnten, die ebenfalls im Technologiepark untergebracht ist, sowie die „Carinthian Tech Research“ (CTR). „Seit der Gründung der CTR im Jahr 1997 hat die Stadt Villach hier mehr als fünf Millionen Euro investiert, von Silicon Austria profitiert selbstverständlich auch die CTR. Das bringt uns einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil und zahlreiche hochqualifizierte Arbeitsplätze“, betont Technologiereferentin Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner.

Neues Netzwerk

Neu im Technologiepark ist die „Silicon Alps Cluster GmbH“, die den „micro electronic cluster (me2c) ersetzt. Bürgermeister Günther Albel stattete gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner dem Team um Geschäftsführer Dr. Günther Lackner unlängst einen Besuch ab. Der Silicon Alps Cluster versteht sich als Plattform und Instrument einer effizienten und unternehmerisch ausgerichteten Standortentwicklung.

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