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Sofortfahndung in der Innenstadt

Frau und Polizist attackiert

Klagenfurt – Am Freitag, dem 31. August 2017 gegen 19:15 Uhr, schlug ein wegen Gewaltdelikten bereits einschlägig vorbestrafter 52-jähriger Beschäftigungsloser aus Klagenfurt mehrmals mit der Faust auf die Mutter seines 2-jährigen Kindes ein, welches die Frau auf dem Arm trug.

Beide waren vorher gemeinsam in einem Lokal in Klagenfurt unterwegs. Als sich die Frau dann mit dem Kind zu Fuß auf den Heimweg machte, verfolgte der Mann die beiden und attackierte und verletzte die Frau im Gesicht.

Polizist bemerkte den Vorfall und wurde schwer verletzt

Ein sich nach Dienstschluss im Fahrzeug auf dem Heimweg befindlicher 52-jähriger Polizeibeamter konnte die Übergriffe auf die Frau erkennen und griff ein. In der Folge attackierte dieser nun den Polizeibeamten und schlug ihm mit den Fäusten ins Gesicht, auf die obere Körperhälfte, auf die Schultern, trat gegen diesen und verletzte diesen dabei schwer. Im Zuge dieser Attacke wurde zudem die Brille sowie die Halskette des Beamten stark beschädigt.

Danach flüchtete der Mann, konnte aber von bereits alarmierten Polizeibeamten im Zuge der Sofortfahndung angehalten, vorläufig festgenommen und auf die Polizeiinspektion St. Peter gebracht werden. Auch den einschreitenden Beamten gegenüber verhielt sich der Klagenfurter aggressiv und war nicht einsichtig. Er wurde in der Folge in das Polizeianhaltezentrum Klagenfurt überstellt.

Frau gab an länger bedroht zu werden

Ein bei ihm durchgeführter Alkotest ergab eine starke Alkoholisierung. Die im Gesicht leicht verletzte Frau gab bei ihrer Einvernahme an, dass sie bereits seit mehr als 3 Jahren vom Beschäftigungslosen massiv und mehrfach verprügelt und bedroht wird. Eine Intervention durch den Rettungsdienst verweigerte sie. Ein bei ihr vorgenommener Alkomatentest ergab eine leichte Alkoholisierung. Der Beschäftigungslose wurde wegen schwerer Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt. Weiters wurde gegen ihn ein Betretungsverbot ausgesprochen.

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